"Deine Stärken, alle zusammen"
Beschreibung
Im Zeitraum vom 24.05. - 07.06.2024 führte das Schultheater-Studio mit 6 freischaffenden Theaterpädagog*innen in 21 Workshops für insgesamt 360 Kinder aller Jahrgangsstufen/ in jahrgangsgemischten inklusiven Lerngruppen (1.-4 Klasse) einen theaterpädagogischen Workshop zum Thema durch.
Indoor
Outdoor
Veranstalter und Beteiligte
Geplant und durchgeführt vom Schultheater-Studio/ Träger: Kreidekreis e.V. durch das Theaterpädagogisches Zentrum Frankfurt am Main und ihre festen und freien Mitarbeitenden
Gruppengröße
> 50
Benötigtes Budget
Über 1.000 €
Dauer
Halbtags: drei bis vier Stunden
Wie wurde der Bezug zu den Kinderrechten hergestellt?
Der theaterpädagogische Workshop hat durch die jeweiligen Spiele und Übungen und durch die szenische Arbeit mit den Inhalten des Bilderbuches aufgezeigt, wie bereichernd Vielfalt ist und wie wichtig es für alle und jeden/ jede* selber ist, seine Stärken und Schwächen zu kennen und dadurch zu sich selbst zu stehen.
Damit haben wir den Artikel 23 der Kinderrechte praktisch erlebbar gemacht und aufgezeigt, dass jeder und jede*, egal unter welche Bedingungen er/sie* aufwächst, egal welche körperlichen oder anderen Einschränkungen er/sie* hat, wertvoll und einzigartig ist. Während des WS wurde mit den Kindern über Selbstbewusstsein, Selbstständigkeit u.a.m. und den Artikel 23 gesprochen und reflektiert.
Damit haben wir den Artikel 23 der Kinderrechte praktisch erlebbar gemacht und aufgezeigt, dass jeder und jede*, egal unter welche Bedingungen er/sie* aufwächst, egal welche körperlichen oder anderen Einschränkungen er/sie* hat, wertvoll und einzigartig ist. Während des WS wurde mit den Kindern über Selbstbewusstsein, Selbstständigkeit u.a.m. und den Artikel 23 gesprochen und reflektiert.
Welches Ziel wurde verfolgt? Wurde das Ziel erreicht? Woran machen Sie das fest?
Wir wollten mit diesem Angebot zusammen mit den Kindern in einer spielerischen, theatralen Form darüber in Austausch kommen, welche Stärken und Schwächen jeder Mensch hat bzw. wie wir uns und andere sehen und wahrnehmen. Dass jeder Mensch einzigartig und besonders ist.
Über die Bilderbuch-Geschichte und die Beschäftigung mit den Tieren wurde das Thema erst abstrahiert und bot den Kindern eine Möglichkeit der Distanzierung und gleichzeitig der unvoreingenommenen Beschäftigung mit dem Thema Stärken und Schwächen. Das fokussierte den Blick zunächst nicht auf die persönlichen Stärken und Schwächen und zeigte aber gleichzeitig die Spielfreude und Engagiertheit der Kinder.
Mit der Zeit wurde es dann immer deutlicher, wie jedes Kind sein Tier fand und sich mit ihm verband und identifizierte und somit doch seine eigenen Stärken dadurch auch zeigen konnte.
Zudem bereichert uns der Austausch und die Reflexion über Ungerechtigkeiten (Thema Raupe und Lehrer) und was dazugehört, so viel Selbstbewusstsein zu zeigen. Wir konnten in einigen Rückmeldungen der Schüler*innen (siehe Zitate) und im Austausch mit den Lehrkräften feststellen, dass uns das mit diesem Workshop gelungen ist.
Über die Bilderbuch-Geschichte und die Beschäftigung mit den Tieren wurde das Thema erst abstrahiert und bot den Kindern eine Möglichkeit der Distanzierung und gleichzeitig der unvoreingenommenen Beschäftigung mit dem Thema Stärken und Schwächen. Das fokussierte den Blick zunächst nicht auf die persönlichen Stärken und Schwächen und zeigte aber gleichzeitig die Spielfreude und Engagiertheit der Kinder.
Mit der Zeit wurde es dann immer deutlicher, wie jedes Kind sein Tier fand und sich mit ihm verband und identifizierte und somit doch seine eigenen Stärken dadurch auch zeigen konnte.
Zudem bereichert uns der Austausch und die Reflexion über Ungerechtigkeiten (Thema Raupe und Lehrer) und was dazugehört, so viel Selbstbewusstsein zu zeigen. Wir konnten in einigen Rückmeldungen der Schüler*innen (siehe Zitate) und im Austausch mit den Lehrkräften feststellen, dass uns das mit diesem Workshop gelungen ist.
Material: Welche Hilfsmittel haben Sie eingesetzt? Buch, Film, Spiel etc.?
Bilderbuch, Jongliertücher, ggf. Zeitungspapier, leere Tetrapacks, Kreppband
Methoden: Wie haben Sie die Aktion umgesetzt?
Theaterpädagogische Methoden und Arbeitsweisen, Theater-Mitspielaktionen
Ablauf: Welche Phasen gab es bei der Aktion?
Orga | Materialien-Box: Buch, Jongliertücher, Zeitungspapier, Musikbox (die müsste der TP selbst mitbringen, wenn sie gebraucht wird), leere Tetrapacks, Kreppband, Klebepunkte – vor Ort. | |
Uhrzeiten: 8:45- 11:45 | Workshopzeit insgesamt | |
8:45 | TP Anfangsperformance: | Unmögliche Aufgabe: Bspw. Jonglieren mit 4 Bällen. Vllt. Auch Mögliche Aufgabe: Jonglieren mit 3 Tüchern. Oder körperliche |
8:55 | Kennenlernrunde/ Warmup | Eine Ente.... Eine Ente, eine Ente, eine Ente...hat einen Schnabel. hat zwei Flügel. hat zwei Beinchen. hat ein Schwänzchen. legt ein Ei. Oder Tiere Stopptanz mit Varianten/ Aufgaben: Zeitlupe, Essen suchen, sich begegnen, |
9:05 | Lieblingstier und Name | á la NameGeste, als Call’n’Response oder Ich Packe meinen Koffer |
9:15 | Kreistiere | Gehe zu einer anderen Person mit der Tierbewegung deines Lieblingstiers. Diese Person kopiert deine Bewegung und geht auf deinen Platz und von dort mit seiner Bewegung zu einer nächsten Person. |
9:30 | S.1 lesen (die Seiten nach Doppelseiten gezählt) | Wettlauf der Tiere in die Schule in Zeitlupe. Ab Linie zu den Stühlen, die letzte Person gewinnt. |
9:35 | S.2 lesen | Stärken raten. Was kann dein Lieblingstier gut? Als Pantomime raten. |
9:45- 10:15 | Pause | |
10:15 | S.3/4 lesen | Reflexionsfrage: Was kann ein Pferd? Zusammen nachmachen |
10:25 | S. 5 lesen | Milchverpackung weitergeben. Kreisspiel, TetraPackung weitergeben ohne Hände. |
10:40 | S.6 lesen | Reflexionsfrage: Was ist doof hier? Alle sind sind die Raupe, die Lehrer sagen etwas, das alle können. Stuhl als Lehrerin, draufstellen, etwas sagen, das alle können, alle: “Oh ja, das können wir!” Pantomime. |
11:00 | S.7 lesen | Auf eine andere Art ans Ziel kommen. Von einer Seite zur anderen ohne zu laufen. |
11:10 | S.8/9 lesen | Resilienz Übung: "Reise nach Jerusalem" ohne ausscheiden. Ziel: Alle zusammen auf so wenigen Stühlen, wie möglich! |
11:20 | S.10/11 lesen | Oder Übung: Jongliertuch hochhalten, aber es darf jede:r nur einmal. Geht auch im Kreis weiter geben. |
11:30 | S.12 lesen | "Szenisches Spiel" Thema: was machen wir ohne Lehrer:innen. Wie sähe dein Traum Unterricht aus, indem alle etwas können, zeigen können, was sie können? |
11:30-45 | Abschluss und Ausgabe der Taschen an jedes Kind. Lesen des Artikel 23 und darüber sprechen, was es für die jeweiligen Kinder bedeutet. |
Nützliche Informationen wie Literatur o.ä. Welche Quellen für Informationen wurden genutzt und sind zu empfehlen?
https://www.beltz.de/kinderbuch_jugendbuch/produkte/details/8071-wenn-die-ziege-schwimmen-lernt.html
O-Töne: notieren Sie Stimmen der Kinder / Beteiligten
Teilnehmende Kinder haben nach dem WS zum Beisp. gesagt:
"Zusammen kann man mehr erreichen."
"Gegenseitig helfen ist gut."
"Jede:r kann unterschiedliches gut."
"Jede:r braucht unterschiedlich lange und das ist gut so."
"Zusammen kann man mehr erreichen."
"Gegenseitig helfen ist gut."
"Jede:r kann unterschiedliches gut."
"Jede:r braucht unterschiedlich lange und das ist gut so."
Das hat gut geklappt (War die Methode geeignet? Was muss unbedingt bedacht werden, damit es gelingt?)
Der WS in Kombination mit dem Bilderbuch ist für die 1-2 Klassen besonders ansprechend, für die älteren 3-4 Klasse teilweise auch noch, aber nicht immer ausreichend interessant. Wenn man sich aber von dem Inhalt des Buches löst und zu den Themen: Was kann ich gut? Wie können wir uns gegenseitig unterstützen? Warum ist es interessant, wenn alle unterschiedlich sind, etwas anderes gut können? Wie können wir uns unterstützen, selbständig und selbstbewusst zu werden egal mit welchem Hintergrund oder mit welchen Bedürfnissen)? arbeitet und Übungen dazu anbietet, ist es für alle ein Gewinn.
Das sollte man vermeiden (Hindernisse und Widrigkeiten?)
Der Workshop und die Kinder brauchen viel Struktur und immer wieder ausreichend Pausen. Deshalb sollte die WS Struktur und die Moderation vorher genau geplant sein.



