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"Ein Recht auf anders sein"

Beschreibung
Im Vorfeld zur Projektwoche haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir den Kindern die Kinderrechte, vor allem aber den Artikel 23 -Das Recht von Kindern auf Förderung, aktive Teilhabe am Leben der Gemeinschaft und auf den Schutz der Würde näher bringen können. Wir beschäftigen uns auch außerhalb der Projektwoche regelmäßig mit den Kinderrechten. Das Thema dieses Jahr lag uns besonders am Herzen, da wir auch Kinder mit körperlichen und/oder geistigen Einschränkungen in der Einrichtung betreuen. Im Kindergarten ging es uns schwerpunktmäßig darum, dass die Kinder ein Verständnis für "das anders Sein" entwickeln. Der Hort beschäftigte sich mehr mit den Themen "Gehörlos und Blind im Alltag".

Indoor

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Outdoor

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Veranstalter und Beteiligte
Wir, das Kinderzentrum Herxheimerstraße, haben die Projektwoche im Kindergarten sowie im Hortbereich mit allen Kindern und pädagogischen Fachkräften geplant und durchgeführt. In der Projektwoche waren das Kinderbüro, die Frankfurter Stiftung, sowie das Dialogmuseum mit eingebunden. Eine Mutter, die im Krankenhaus arbeitet, hat uns für die Projektwoche einen Rollstuhl zur Verfügung gestellt. 

Gruppengröße
> 50
Benötigtes Budget
500 - 1.000 €
Dauer
Längerer Zeitraum

Wie wurde der Bezug zu den Kinderrechten hergestellt?
Wir bieten in unserer Einrichtung regelmäßig Angebote in den verschiedenen Bildungsbereichen an. Darunter fallen auch die Kinderrechte. Uns ist es wichtig, dass alle Kinder wissen, welche Rechte sie haben und auch wissen, an wen sie sich wenden können, wenn ihre Rechte nicht ernst genommen werden. 

Im Kindergarten wurde der Bezug in der Projektwoche über eine Puppe vorgenommen. Sie unterhielten sich darüber, was ein Kind alles zum Leben braucht. Somit wurden bereits die ersten Punkte genannt, wie Familie, Lernen,... 

Den Kindern wurde erklärt, dass sie sich die Woche in verschiedenen Aktionen zu dem Recht auf Teilhabe beschäftigen. Angebote, die stattgefunden haben, waren: "Welche Rechte haben wir", "Wie fühle ich mich, wenn ich nichts sehe" (mit geschlossenen Augen Malen, Fühlbox, Spiel "Verfühlt nochmal", Essen im dunklen), "Ich rate durch Fühlen welches Kind vor mir steht", "Wir lernen Gebärden", "Kinderrechte Memory", "Angebot in der Bibliothek: Geschichten vorlesen zu den Kinderrechten". 

Im Hort wurde bereits im Vorfeld mit den Kindern gesprochen, da wir in der Projektwoche einige Ausflüge geplant hatten. Es gab verschiedene Angebote, in die sich die Kinder frei einwählen konnten, Angebote gab es unter anderem "Ausflug in die Erlebnisausstellung", "Ausflug in das Dialogmuseum", "Blindenparcours mit geschlossenen Augen und einen Blindenstock" (in unserem Fall Nordic Walking Stöcke), "Rollstuhlparcours", "Kinderrechte Quiz", "Essen im dunkeln", "Gebären" - spiel Tabu

Welches Ziel wurde verfolgt? Wurde das Ziel erreicht? Woran machen Sie das fest?
Ziel war es in der Projektwoche gewesen, den Kindern zu vermitteln, dass auch sie als Kinder Rechte haben und wissen, an wen sie sich wenden können, wenn ihre Rechte nicht beachtet werden. Zudem wollten wir, dass die Kinder verstehen, dass alle Kinder, ob körperliche Einschränkung oder nicht, das Recht auf Teilhabe am Leben haben. 

Wir konnten feststellen, dass unser Ziel erreicht wurde, da die Kinder sich auch noch im nachhinein immer wieder über die Kinderrechte, bei uns aber auch besonders über den Artikel 23, ausgetauscht haben. Die Kinder schauen mittlerweile mit anderen Augen und gerade die Kinder aus der 3. + 4. Klasse haben gemerkt, dass man trotz Einschränkung am Leben teilhaben kann.

Material: Welche Hilfsmittel haben Sie eingesetzt? Buch, Film, Spiel etc.?
Nordic Walking Stöcke (für einen Blindenparcours), Rollstuhl (für einen Parcours), Quiz Karten zu den Kinderrechten vom Kinderbüro, Spiel "Verfühlt nochmal" von Haba, Tablet mit der APP "Eis" Gebärden

Methoden: Wie haben Sie die Aktion umgesetzt?
In der Projektwoche haben verschiedene Angebote stattgefunden. Im Kindergarten fanden die Angebote vormittags statt und im Hortbereich nachmittags. Die Kinder konnten sich frei in die Angebote einwählen. Bei den Ausflügen haben wir geschaut, dass jedes Kind an mindestens 1 Ausflug teilnehmen kann. 

Ablauf: Welche Phasen gab es bei der Aktion?
In unserer Projektwoche gab es einen Einstieg - im Kindergarten "Was brauchen wir zum leben?" und im Hort die Vorstellung der Projektwoche mit dem selbständigen Eintragen in die Angebote, die Durchführung der Angebote und einen Projektabschluss, bei dem mit den Kindern noch mal über die Projektwoche und zu den einzelnen Angeboten gesprochen wurde. Dabei kam der Wunsch nach Wiederholung auf. 

Das hat gut geklappt (War die Methode geeignet? Was muss unbedingt bedacht werden, damit es gelingt?)
Empfehlenswert ist, dass in der Projektwoche keiner Urlaub hat und alle päd. Fachkräfte anwesend sind. So sind die verschiedenen Aktionen sowie verschiedene Ausflüge auch ohne Probleme umsetzbar.  Im Kindergartenbereich sollten in der Zeit der Projektwoche keine Eingewöhnungen neuer Kinder stattfinden.

"Was brauch man um zu überleben" Angebot zum Einstieg in das Thema Kinderrechte im Kindergarten
"Malen mit geschlossenen Augen"

"Kinderrechte Quiz"
"Blindenparcours"
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