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Achtung Großbaustelle - Ein Frankfurt der Zukunft

Beschreibung
Dieses Jahr ging es um die Kinderrechtsartikel 6 und 27 (Das Recht auf Leben und Entwicklung & das Recht auf eine gute Lebensgrundlage). Da wir einen Workshop in unserer Werkstatt machen wollten, hatten wir die Idee, eine angepasste Version unseres „Living in a Box“-Workshops für Grundschulklassen anzubieten in den eine kleine Führung durch das Museum, eine Einführung zum Thema Kinderrechte sowie ein Bastel-Workshop integriert ist.

Indoor

Indoor

Outdoor

Veranstalter und Beteiligte
Geplant und durchgeführt vom Museum Angewandte Kunst Frankfurt und den freien Vermittler:innen.

Gruppengröße
20 - 30
Benötigtes Budget
Über 1.000 €
Dauer
Halbtags: drei bis vier Stunden

Wie wurde der Bezug zu den Kinderrechten hergestellt?
Nina und ich hatten eine Einführung zum Thema Kinderrechte konzipiert, in der wir ein offenes Gespräch bzw. eine Fragerunde mit den Kindern machten. Wir erklärten den Kindern ihre Rechte und warum das Thema in ihrem Alter so wichtig ist. Wir fragten die Zweitklässler nach den wichtigsten Dingen, die ein Kind in seinem Leben braucht und schrieben die Antworten auf Papierblätter an eine Pinnwand, an der sich eine Abbildung eines Baumes befand (Eine Art „Baum des Lebens“ der Bedürfnisse). Die Kinder waren sehr lieb und hatten viel mehr Lust mitzumachen, als wir erwartet hatten. 

Welches Ziel wurde verfolgt? Wurde das Ziel erreicht? Woran machen Sie das fest?
Die Kinder waren sehr lieb und hatten viel mehr Lust mitzumachen, als wir erwartet hatten. Sie waren für ihr Alter sehr gut erzogen und haben sich trotz der langen Fahrt und der Vorfreude auf das Basteln, geduldig mit dem Thema auseinandergesetzt, was uns sehr gefreut hat.

Material: Welche Hilfsmittel haben Sie eingesetzt? Buch, Film, Spiel etc.?
Im bereits bestehenden, und sehr beliebten Workshop „Living in a Box“, basteln die Teilnehmenden ein Zimmer in einen Pappkarton und gestalten Möbel, Tapeten, Fenster und vieles mehr. Wir wollten es so anpassen, dass auch außerhalb des Zimmers gebastelt werden kann; die Teilnehmenden sollten in einzelnen Gruppen die für sie wichtigsten Teile ihrer Traumstadt bauen.

Da der LIAB (Living in a Box) Workshops sonst meist nur für das Basteln innerhalb eines vorgefalteten und getackerten Kartons gedacht war, brauchten wir mehr Materialien, um den Kindern das Basteln von Gebäuden und Türmen zu ermöglichen. Dazu haben wir im Museum Angewandte Kunst viele Mitarbeiter dazu aufgerufen, Kartons und andere bastel-Materialien zu sammeln, um sie für den Workshop zu wiederzuverwenden.

Methoden: Wie haben Sie die Aktion umgesetzt?
Unsere Kunstvermittlerinnen haben die Kinder während des Workshops betreut und ihnen eine kurze Führung durch das Museum gegeben. 

Ablauf: Welche Phasen gab es bei der Aktion?
  • Der geplante Ablauf war eine Führung durch die Ausstellung „Yes we care“, die sich mit sozialen Aspekten des Wohnens und dem neuen Frankfurt beschäftigt, was die Kinder für ihre Kreativarbeit inspirieren sollte.

    Im Anschluss hatten Nina und ich eine Einführung zum Thema Kinderrechte konzipiert, in der wir ein offenes Gespräch bzw. eine Fragerunde mit den Kindern machten.

    Nach einer Pause haben wir dann den eigentlichen Bastel-Workshop durchgeführt, die Kinder haben eifrig Gebäude wie z.B. Fußballstadien, Hochhäuser, Polizeiwachen, Parks oder Restaurants gebaut, die wir uns am Ende nochmal in Ruhe mit allen Kindern, Lehrern und Workshopleitenden zusammen angeschaut haben.


Nützliche Informationen wie Literatur o.ä. Welche Quellen für Informationen wurden genutzt und sind zu empfehlen?
Wir haben zu dem Thema im Internet recherchiert und das Buch "Kinderrechte leicht erklärt" verwendet.

Das hat gut geklappt (War die Methode geeignet? Was muss unbedingt bedacht werden, damit es gelingt?)
Die Kinder hatten viel Motivation, sich mit dem Thema der Kinderrechte auseinanderzusetzen. Durch die Lehrer und unsere Vermittlerinnen waren die Kinder die ganze Zeit gut betreut und wurden unterstützt. 

Das sollte man vermeiden (Hindernisse und Widrigkeiten?)
Ein Problem, auf das wir gestoßen sind, war dass wir den Workshop eigentlich an drei Tagen stattfinden lassen wollten. Zwei Schulklassen an Donnerstag und Freitag, und ein öffentlicher Workshop am Samstag. Da wir uns mit Kontaktaufnahmen zu Schulen nicht auskannten, hatten wir uns darauf verlassen, dass uns die Abteilung bei der Suche hilft. Leider war der Urlaub unserer Chefin an einem für uns recht unpassenden Zeitpunkt, da wir mehr Hilfe bei der Suche nach teilnehmenden Schulen gebraucht hätten. Daher hatten wir am Ende nur eine Schulklasse, die uns zugesagt hatte. Am Samstag sind leider keine Teilnehmenden erschienen, wir waren mit den Vermittlerinnen bereits vor Ort, aber hatten schon mehr oder weniger befürchtet, dass es so kommen könnte, da auch zuvor öfters Öffentliche Workshops, wie z.B. Osterferienprogramme aufgrund von zu wenigen Teilnehmenden abgesagt wurden. Am Ende waren wir aber alle froh, dass wir der Workshop an diesem einen Tag stattfinden konnte. Wir waren alle sehr begeistert, dass alles so gut funktioniert hat, was wir den Kindern der Schulklasse, sowie den Erziehern, Lehrern und unseren Workshopleiterinnen zu verdanken haben. Man hat gemerkt, wie dankbar die Kinder für ihren Ausflug in unser Museum waren, und das hat uns alle sehr glücklich gemacht.



Bilder von Führung, Einführung zu Kinderrechte und Workshopergebnissen.



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