Alle gehören dazu - auch in der Kunst!
Beschreibung
Die Kinder der Kl. 4 lernten in zwei Kleingruppen eine Schauspielerin und einen Musiker kennen, um eine Woche lang gemeinsam mit ihnen Kunst machen – auch bzw. gerade, weil beide eine sog. Behinderung bzw. ein Handicap haben. So sollten die Kinder erleben, dass Menschen, unabhängig davon, ob sie körperlich, psychisch oder geistig beeinträchtigt sind oder sonstige Besonderheiten aufweisen, künstlerisch tätig sein können.
Indoor
Outdoor
Veranstalter und Beteiligte
Jugend-Kultur-Werkstatt Falkenheim Gallus e.V. und freie Mitarbeitende
Gruppengröße
10 - 20
Benötigtes Budget
Über 1.000 €
Dauer
Woche
Wie wurde der Bezug zu den Kinderrechten hergestellt?
Die enge Zusammenarbeit mit Menschen mit einem Handicap sollte den Kindern Mut machen, ihre Toleranz gegenüber anderen fördern und als positive Erfahrung in Erinnerung bleiben. In der direkten Auseinandersetzung und der Zusammenarbeit mit den Künstler*innen mit einer Einschränkung lernten die Kinder, unbefangen Fragen zu stellen, Vorurteile abzubauen, Respekt zu haben und vor allem gemeinsam Spaß zu haben.
Im Foyer wurden an einer Infowand alle Kinderrechte erläutern. Der Artikel 23 stand dabei mit weitere Informationsmaterialien im Focus.
Im Foyer wurden an einer Infowand alle Kinderrechte erläutern. Der Artikel 23 stand dabei mit weitere Informationsmaterialien im Focus.
Welches Ziel wurde verfolgt? Wurde das Ziel erreicht? Woran machen Sie das fest?
Mit dieser beispielhaften Erfahrung wollten wir den Kindern
verdeutlichen, dass alle ein Recht auf ein aktives Leben haben, egal ob
mit oder ohne Behinderung bzw. Einschränkung. Die Kinder haben gesehen, dass man sich bei Bedarf Hilfe holen kann
und / oder anderen nach Absprache Hilfe anbieten kann. Der gemeinsam
künstlerische Prozess hat befördert, gemeinsam diese Erfahrung
zu machen und sensibler für die eigenen Talente und die der anderen, unabhängig von einer Einschränkung zu werden.
In der Musikgruppe, angeleitet von einer blinden Person, konnten die Kinder in einer ersten Phase verschiedene Instrumente ausprobieren. Nachdem sie sich für ihr Lieblingsinstrument entschieden haben, hat die Gruppe insgesamt 5 Stücke eingeübt. Dabei wurde intensiv zusammengearbeitet. Die Tatsache, dass der Workshopleiter blind ist, erforderte von den Kindern eine andere Verhaltensweise als in der Schule. Das intensivierte die Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen.
In der Theatergruppe wurde die Schauspielerin von einer Assistentin begleitet, die sie bei der Durchführung der Projektwoche unterstützt hat.
In der Musikgruppe, angeleitet von einer blinden Person, konnten die Kinder in einer ersten Phase verschiedene Instrumente ausprobieren. Nachdem sie sich für ihr Lieblingsinstrument entschieden haben, hat die Gruppe insgesamt 5 Stücke eingeübt. Dabei wurde intensiv zusammengearbeitet. Die Tatsache, dass der Workshopleiter blind ist, erforderte von den Kindern eine andere Verhaltensweise als in der Schule. Das intensivierte die Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen.
In der Theatergruppe wurde die Schauspielerin von einer Assistentin begleitet, die sie bei der Durchführung der Projektwoche unterstützt hat.
Material: Welche Hilfsmittel haben Sie eingesetzt? Buch, Film, Spiel etc.?
Parallel zu den Workshops gab es drei Mitmach-Stationen zum Thema "Sinne". Die teilnehmenden Kinder konnten vor oder nach den Workshops die Stationen erporben. Es gab eine Riechstation, bei der Gerüche zugeordnet werden konnten. Eine ähnliche Aufgabe gab es zum Thema Hören: hierbei konnten die Kinder anhand der Geräusche, die beim Schütteln entstehen, erraten, welche Gegenstände sich in den kleinen Gläsern befinden. Zum Thema Tasten gab es zwei Kisten mit Gegenständen, aus denen zwei zusammengehörige Teile nur durch Fühlen gefunden werden sollten (Tastmemorie). Ein ursprünglich geplanter Besuch im Dialogmuseum konnte aus organisatorischen Gründen nicht angeboten werden.
Methoden: Wie haben Sie die Aktion umgesetzt?
Theaterpädagogische und musikpädagogische Arbeitsweise.
Ablauf: Welche Phasen gab es bei der Aktion?
In der ersten Phase gab es ein Kennenlernen der künstlerischen Techniken und der anleitenden Personen. Die besonderen Herausforderungen wurden in der zweiten Phase, also im Verlauf der Woche, fast nebensächlich. Die Kinder haben im gemeinsamen Tun fast vergessen, dass die Person nicht sehen / nicht gut hören kann. Am Ende der Woche wurde das Gelernte einer Gastgruppe und den Eltern stolz im Rahmen einer einstündigen Vorführung präsentiert.
Nützliche Informationen wie Literatur o.ä. Welche Quellen für Informationen wurden genutzt und sind zu empfehlen?
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O-Töne: notieren Sie Stimmen der Kinder / Beteiligten
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Das hat gut geklappt (War die Methode geeignet? Was muss unbedingt bedacht werden, damit es gelingt?)
Die Vorbereitung der Projektwoche war intensiv, da wir bisher leider nicht in allen Bereichen ohne Barrieren sind. Wir haben für die Dauer der Veranstaltung ganze Räume umgeräumt, um die erforderlichen Voraussetzungen zu schaffen. Langfristig müssen wir an einigen Stellen umbauen.
Das sollte man vermeiden (Hindernisse und Widrigkeiten?)
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