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Allen Kindern EINE Sprache geben

Beschreibung
Unser diesjähriges Kinderrechte-Projekt fand unter dem Motto 'ALLEN KINDREN EINE SPRACHE GEBEN' statt. Wir haben als Einstieg intensiv mit den Kindern und auch den Familien zu den Kinderrechten gearbeitet. Im Tandem Familienbildung und Kita-Teams wurde das Buch 'Ich bin ein Kind und habe Rechte' von Alain Serres und Aurélia Fronty, sowie das Kamishibai 'Wir haben Rechte' aus dem Don Bosco Verlag betrachtet und vorgelesen. Dabei haben sich viele spannende Gespräche mit den Kindern und den Familien entwickelt.
Während unseres Konzeptionstags im März haben wir Verantwortliche
(Erzieher*innen) für die Chorgründung, die Lied- und Gebärdenauswahl und für die Feinplanung und Abstimmung bezüglich der Teams untereinander festgelegt. Ebenfalls wurden im März die Materialien des Start ups 'Talking Hands' allen Mitarbeiter*innen der KiFaZ-Teams zur Verfügung gestellt. Ebenfalls Ende März hatten die pädagogischen Mitarbeiter*innnen die Möglichkeit sich über eine Online-Schulung zu den GuK Materialien (Flip Books) fortbilden und inspirieren zu lassen.
Die Materialien wurden von den Kindern super angenommen und spielen seit dem eine immer größer werdende Rolle im pädagogischen Alltag mit den Kindern. Beispielsweise werden die Lieder im Morgenkreis mit Gebärden untermalt, aber auch die Kommunikation in Alltagssituationen ist begleitet durch Gebärden, z.B. Gefühle, Farben. Die Kinder stöbern gerne in den Flip Books. Auch die Kinder im U3 Bereich lieben die Bücher und haben auch motorisch keine Schwierigkeiten diese durchzuflippen. Kinder nichtdeutscher Herkunftsprache nutzen die Gebärden um sich mitzuteilen. Alle Kinder haben das Recht sich mitteilen zu können. Sprachliche Barrieren werden abgebaut, denn Gesten sind verständlicher als Sprache, deswegen werden wir die Flip Books und die Guk auf jeden Fall beibehalten.
Eingebettet in diesen Rahmen wurde ein Chor mit den KiFaZ-Kindern gegründet.  Zwei Kinderlieder wurden einstudiert und mit Gebärden begleitet. Diese Lieder wurden am Ende der Kinderrechte-Woche im Rahmen eines kleinen Konzertes im Anlagenring in der Frankfurter Innenstadt präsentiert.

Indoor

Indoor

Outdoor

Outdoor


Veranstalter und Beteiligte
Geplant und durchgeführt vom Kinder-und Familienzentrum Innenstadt und deren Teams

Gruppengröße
> 50
Benötigtes Budget
Über 1.000 €
Dauer
Längerer Zeitraum

Wie wurde der Bezug zu den Kinderrechten hergestellt?
Wir haben als Einstieg intensiv mit den Kindern und auch den Familien zu den Kinderrechten gearbeitet. Im Tandem Familienbildung und Kita-Teams wurde das Buch 'Ich bin ein Kind und habe Rechte' von Alain Serres und Aurélia Fronty, sowie das Kamishibai 'Wir haben Rechte' aus dem Don Bosco Verlag betrachtet und vorgelesen. Dabei haben sich viele spannende Gespräche mit den Kindern und den Familien entwickelt.

Welches Ziel wurde verfolgt? Wurde das Ziel erreicht? Woran machen Sie das fest?
Unser Ziel war es allen Kindern eine Sprache zu geben, sowie einen KiFaZ-Chor mit Gebärden zu gründen. Dazu haben wir mit Materialien von Talking-Hands gearbeitet. Diese wurden von den Kindern super angenommen und spielen seit dem eine immer größer werdende Rolle im pädagogischen Alltag mit den Kindern. Beispielsweise werden die Lieder im Morgenkreis mit Gebärden untermalt, aber auch die Kommunikation in Alltagssituationen ist begleitet durch Gebärden, z.B. Gefühle, Farben. Die Kinder stöbern gerne in den Flip Books. Auch die Kinder im U3 Bereich lieben die Bücher und haben auch motorisch keine Schwierigkeiten diese durchzuflippen. Kinder nichtdeutscher Herkunftsprache nutzen die Gebärden um sich mitzuteilen. Alle Kinder haben das Recht sich mitteilen zu können. Sprachliche Barrieren werden abgebaut, denn Gesten sind verständlicher als Sprache, deswegen werden wir die Flip Books und die Guk auf jeden Fall beibehalten.
Im Mai wurde der Chor mit den KiFaZ-Kindern gegründet. Zwei Kinderlieder wurden einstudiert und mit Gebärden begleitet. Diese Lieder wurden am Ende der Kinderrechte-Woche im Rahmen eines kleinen Konzertes im Anlagenring in der Frankfurter Innenstadt präsentiert.

Material: Welche Hilfsmittel haben Sie eingesetzt? Buch, Film, Spiel etc.?
Buch: 'Ich bin ein Kind und habe Rechte' von Alain Serres und Aurélia Fronty

sowie mit dem Kamishibai 'Wir haben Rechte' aus dem Don Bosco Verlag

Materialien des Start ups 'Talking Hands'  

eine Online-Schulung zu den GuK Materialien (Flip Books) 

Methoden: Wie haben Sie die Aktion umgesetzt?
Wir haben auf vielen Ebenen methodisch gearbeitet:   
- Bilderbuchbetrachtung
- Kamishibai Bildkarten
- Diskussionsrunden mit Kindern und Familien
-  Flip Books eingeführt
- Online Schulung zu den Flip Books
- Lieder ausgewählt
- gemeinsame Chorproben
-  Auftritt geplant und durchgeführt                                            

Ablauf: Welche Phasen gab es bei der Aktion?
1. Warm-up Phase: Schulung Stadt der Kinder, Workshop zu den Talking-Hands Materialien, Materialbestellung, Konzeptionstag zur detaillierten Planung der Stadt-der-Kinder-Aktion, Bücherbestellung                                                                   2. Einstieg ins Thema: Bücherbetrachtung, Kamishibai, Einführung der Materialien und Gesten, Lied-und Gestenauswahl                                                       3. Durchführung: gemeinsame Proben, Erweiterung des Gestenspektrums, Öffentlichkeitsarbeit (Werbung, Aussprechen von Einladungen)
                4. Kinderrechte-Woche mit Abschlussaktion (Konzert im Anlagenring)                                                                                     

Nützliche Informationen wie Literatur o.ä. Welche Quellen für Informationen wurden genutzt und sind zu empfehlen?
Talking-Hands Materialien, Buch 'Ich bin ein Kind und habe Rechte' von Alain Serres und Aurélia Fronty

Kamishibai 'Wir haben Rechte' aus dem Don Bosco Verlag

Das hat gut geklappt (War die Methode geeignet? Was muss unbedingt bedacht werden, damit es gelingt?)
Rollen, Aufträge und Verantwortlichkeiten müssen klar definiert sein. Während dieses Projektes waren diese nicht immer ganz klar und infolge dessen wird beim nächsten Projektdurchlauf (Stadt der Kinder) genauer hingeschaut. Ansonsten hat alles super geklappt, die Kinder haben bravourös ihre Premiere als KiFaZ Chor gemeistert und sind alle ein Stück über sich heraus gewachsen.

Das sollte man vermeiden (Hindernisse und Widrigkeiten?)
Unklare Kommunikation, schlechtes Zeitmanagement, unklare Absprachen, Verantwortlichkeiten und Befugnisse.

Einladung zum Kinderkonzert
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