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Beeinträchtigungen anhand der Sinne erlebbar machen

Beschreibung
Mehrere Wochen stand das Thema Kinderrechte in den Kitas im Mittelpunkt. Es gab Workshops für die Vorschulkinder, Präsentationen für die Eltern und Fachkräfte und Stände bei Sommer- und Stadtteilfesten. 

Indoor

Indoor

Outdoor

Outdoor


Veranstalter und Beteiligte
Geplant und durchgeführt vom Zentrum Familie mit den kooperierenden Kitas (Herz Jesu Fechenheim und Eckenheim, Kinderreich, Himmelfahrt, St. Hedwig, St. Hildegard).

Gruppengröße
> 50
Benötigtes Budget
Über 1.000 €
Dauer
Längerer Zeitraum

Wie wurde der Bezug zu den Kinderrechten hergestellt?
Allgemeine Einführung zu den Kinderrechten, Überleitung zu Art. 23, Erwähnung Kinderbüro, bei Festen und Präsentationen Kinderrechte-Quiz.

Welches Ziel wurde verfolgt? Wurde das Ziel erreicht? Woran machen Sie das fest?
Kinder sensibilisieren: 
Wie lebt es sich mit einer Beeinträchtigung? Ist die Kita so gestaltet, dass auch Kinder mit Beeinträchtigung hingehen können? Wie ist es im Stadtteil? Welche Unterstützung können sich Kinder gegenseitig geben?

Material: Welche Hilfsmittel haben Sie eingesetzt? Buch, Film, Spiel etc.?
Koffer mit Spielen und Gegenständen zum Erleben des Blindseins (Blindenkoffer, beim Kinderbüro ausleihbar). 
Gebärdenplakat. 
Kamishibai zu Kinderrechten. 
Kurzfilm aus der Sendung mit der Maus zum Thema: Wie orientieren sich blinde und sehbehinderte Menschen?

Methoden: Wie haben Sie die Aktion umgesetzt?
Projekt: 
1.Treffen: Einführung Kinderrechte allgemein, Videoclip Blinde Menschen, blindes Führen (zweier Übung)
2. Treffen: Spiele aus dem Blindenkoffer mit Maske (Geräusch- und Fühlmemory, Domino, Steckspiel, Spiel mit dem Akustik-Ball) etc.
3. Treffen: Gebärdensprache: wie fühlte es sich an, schlecht bis gar nichts zu hören, Pantomime, jedes Kind überlegt sich eine Geste, die typisch für es ist
4. Treffen: blindes Frühstück. 

Ablauf: Welche Phasen gab es bei der Aktion?
Begrüßung in Gebärdensprache, verschiedene Aktionen, Verabschiedung in Gebärdensprache

Nützliche Informationen wie Literatur o.ä. Welche Quellen für Informationen wurden genutzt und sind zu empfehlen?
Kamishibai Bildkarten zu Kinderrechten, Kinderrechte leicht erklärt (kostenlose Broschüre des Kinderbüros), Gespräche mit Betroffenen, Internet

O-Töne: notieren Sie Stimmen der Kinder / Beteiligten
"Blindenstock ist ein Augenstock."
Erfahrung beim Horchmemory: "Es ist schwer, blind zu sein."
Kommentar zum blinden Frühstück: "Das war echt krass."

Das hat gut geklappt (War die Methode geeignet? Was muss unbedingt bedacht werden, damit es gelingt?)
Das Projekt wurde in den Kitas sehr gut angenommen. In einer Kita wurde bereits ein Folgeprojekt angedacht zum Thema Sinneserfahrungen.  Auch die Eltern hatten großes Interesse, Infos zu der Aktion und den Kinderrechten zu bekommen. Das Projekt hat sehr gut geklappt, weil wir es personell gut unterstützt haben und damit die Begleitung der "blinden" Kinder gewährleistet war. 

Das sollte man vermeiden (Hindernisse und Widrigkeiten?)
zu große Gruppen und zu wenig Personal

Frühstückstisch für das blinde Frühstück
Frühstückstisch für das blinde Frühstück

Spiele zum Hören und  Fühlen
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Alle Texte, die Sie hier finden, stammen aus vielen verschiedenen Federn. Um diese Vielfalt zu erhalten, übernehmen wir die Beiträge unserer Veranstalter:innen so unverändert wie möglich.

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