Die IGS Süd fragt... wie sieht´s aus mit der Inklusion?
Beschreibung
Es gab Workshops: Sinneserfahrungen (Koffer INKLU-Beratung Hessen) , Gebärdensprache von hörbeeinträchtigen Menschen lernen (Schule am Sommerhoffpark), Legorampe bauen, Improtheater (Theaterlabor INC), Kinderrechte und Ableismus, Strickguerilla, Kreide und Transparente, Grafitti, Muffins backen, Bunte Vögel basteln. Als Teilnahmeangebot gab es ein Gastspiel vom Theaterhaus - das Stück "Patricks Trick - Ein Theaterstück über das Anders sein". Diese Angebote haben etwa 280 Schüler*innen wahrgenommen.
Abends gab es ein Podiumsgespräch zu Inklusion, zu dem vor allem Erwachsene gekommen sind.
Abends gab es ein Podiumsgespräch zu Inklusion, zu dem vor allem Erwachsene gekommen sind.
Indoor
Outdoor
Veranstalter und Beteiligte
Drei Schülerinnen waren die Ideengeberinnen und Organisatorinnen. Es gab am Vormittag diverse Workshops für unsere Schüler*innen mit Künstler*innen (Graffiti, Schauspieler), Schüler*innen, Eltern, Lehrkräften, und Jugendhilfe. Ein Workshop wurde in Kooperation mit der Schule am Sommerhoffpark durchgeführt. Eingesetzt wurde auch der Sinneskoffer der INKLU-Beratung Hessen. Etwa 160 Schüler*innen haben ein Theaterstück des Theaterhauses zum Thema Inklusion gesehen. Die Kinderbeauftragten von Sachsenhausen waren auch zu Gast. Abends gab es ein Podiumsgespräch mit Gästen, die dem Plakat zu entnehmen sind.
Gruppengröße
> 50
Benötigtes Budget
Über 1.000 €
Dauer
Ganztags: bis 8 Stunden
Wie wurde der Bezug zu den Kinderrechten hergestellt?
Ein Grafitti auf dem Schulhof, Transparente, Kunstwerke.
Welches Ziel wurde verfolgt? Wurde das Ziel erreicht? Woran machen Sie das fest?
Das Thema Inklusion (was an der Schule im Alltag Tatsache ist) in den Fokus zu rücken und durch eine erhöhte Sensibilisierung weiterzuentwickeln. Für die Schüler*innen insbesondere mit Behinderung sollte es ein Empowerment sein. Das ist gelungen, weil es viele Möglichkeiten für Schüler*innen gab Workshops (mit-) zu leiten, Dinge in die Hand zu nehmen und miteinander aktiv zu werden. Die vielfältigen Gäste haben dazu beigetragen, dass sehr unterschiedliche Zugänge und damit vielfältige Erfahrungen ermöglicht wurden. Es war ein Fest der Vielfalt und alle haben sich wohlgefühlt.
Material: Welche Hilfsmittel haben Sie eingesetzt? Buch, Film, Spiel etc.?
Postkarten, Theaterstücke, INKLU-Koffer, Spiel- und Bastelmaterial, Bücher, Broschüren, Impulse durch die Künstler*innen zum Thema, Informaterial.
Methoden: Wie haben Sie die Aktion umgesetzt?
Es gab Aushänge zu den Workshops und eine Einwahlmöglichkeit digital und vor Ort, wo sich interessierte Kinder in Workshops eintragen konnten. Auf die Abendveranstaltung wurde mit einem Werbeplakat aufmerksam gemacht.
Ablauf: Welche Phasen gab es bei der Aktion?
In den Workshops sehr unterschiedlich.
Nützliche Informationen wie Literatur o.ä. Welche Quellen für Informationen wurden genutzt und sind zu empfehlen?
Ross, Mikael – Der Umfall
S.N., Moriggi & S. Hesselbach - Hand in Hand die Welt
begreifen. Bildwörterbuch der Gebärdensprache.
Corinna, Fuchs - Die bunte Bande. Das gestohlene Fahrrad
Clima, Gabriele – Der Sonne nach
Fleming, Anne – Ziegen bringen Glück
Nymphius, Jutta – Schlägerherz
Balen, Katya – Mein Bruder und ich und das ganze Universum
Grott, Isabella – Helden der Zeitgeschichte. Persönlichkeiten,
die die Welt veränderten
Schaap, Annet – Emilia und der Junge aus dem Meer
Aerts, Jef – Die blauen Flügel
Arnold, David – Herzdenker
Akerlie, Iben – Lars, mein Freund
Dietz, A & S. – Ich bin Mari
Palacio, Raquel – Wunder
Tirabosco, Tom – Wunderland
Goudarzi, Nicol – Maximal unsichtbar. In einfacher Sprache
Von Loeper Literaturverlag -
Deutschland
mehr wissen. 37 Einblicke in Leichter Sprache
Raúl Krauthausen, Adina Hermann - Als Ela das All
eroberte
Thoma, Patricia – Mulgheta. Ein Tag Im Leben eines Blinden Fußballspielers
O-Töne: notieren Sie Stimmen der Kinder / Beteiligten
"Der INKLU-Koffer war cool - ich hätte nie gedacht, wie es ist nur wenig zu sehen." "Das Theaterstück war lustig, es hat aber auch gemacht, dass ich jetzt nachdenke." "Es war cool, dass wir unsere Rechte diskutiert haben, während wir auf den Schulhof malen durften!" "Das Graffitisprühen war cool und es so super geworden, weil wir alle andere Sachen wichtig finden und an die Wand gesprüht haben!" "Es war so interessant die Gebärden von den Jugendlichen zu lernen, die selbst die Gebärdensprache benutzen. Es sind gar nicht alle taub, manche können auch ein bisschen hören."
Das hat gut geklappt (War die Methode geeignet? Was muss unbedingt bedacht werden, damit es gelingt?)
Die Infos zu den Workshops über Aushänge und eine Mail an alle Eltern waren geeignet, um auf die Workshops hinzuweisen.
Die Einwahl zu den Workshops muss genügend Zeit haben.
Die Einwahl zu den Workshops muss genügend Zeit haben.



