Fest der Kinderrechte in Fechenheim
Beschreibung
Bei unserem Fest der Kinderrechte wird ein breites Spektrum an Aktivitäten geboten: eine Theateraufführung zum Thema Inklusion, Informationsstände zu den Kinderrechten, kulinarische Leckereien, Musik und ein Parcours, der für die Herausforderungen sensibilisieren will, mit denen Menschen mit körperlichen oder seelischen Beeinträchtigungen konfrontiert sind. Zusätzlich organisieren die Feuerwehr, die Polizei, Sportorganisationen und andere Fechenheimer Vereine spannende Angebote. Das „Demokratiecafé“ für die Eltern ergänzt das vielseitige Programm. Vor dem Fest sind die Kindereinrichtungen im Stadtteil eingeladen, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, wie inklusiv ihre Einrichtung ist.
Indoor
Outdoor
Veranstalter und Beteiligte
Geplant und durchgeführt wurde das Fest der Kinderrechte von der Kinderbeauftragten, dem Quartiersmanagement im "Frankfurter Programm - aktive Nachbarschaft", dem Kinder und Jugendhaus Pfortenstrasse, dem selbstv. JUZ, sowie KUBI Freiliggrathschule. Es gab weitere Kooperationspartner, die das Fest mit ihren Angeboten unterstützt und bereichert haben.
Gruppengröße
> 50
Benötigtes Budget
Über 1.000 €
Dauer
Längerer Zeitraum
Wie wurde der Bezug zu den Kinderrechten hergestellt?
Das Thema Kinderrechte zog sich durch die gesamte Veranstaltung. Kinder und ihre Familien konnten sich zu dem Thema informieren und Material mitnehmen. Mit der Fokusthese haben sich Kinder in den Einrichtungen schon im Vorfeld befasst und ihre Ergebnisse wurden auf dem Fest präsentiert. Der Parkour als Angebot der Polizei zielte darauf ab, Kinder und Jugendliche für das Thema zu sensibilisieren ("...Erfahrungen von Behinderungen im Alltag am eigenen Leib zu spüren und daraus zu lernen.")
Welches Ziel wurde verfolgt? Wurde das Ziel erreicht? Woran machen Sie das fest?
Die Kinderrechte sollen bekannt gemacht werden mit dem Fokusartikel im Zentrum. Das ist im dritten Jahr gut gelungen und der Fokus auf einen Artikel ist inspirierend. Es ist bemerkenswert, dass den Kindern über die Einrichtungen und die Schule das Thema Kinderrechte gut vertraut und bekannt ist.
Material: Welche Hilfsmittel haben Sie eingesetzt? Buch, Film, Spiel etc.?
Es gab neben der Theatervorstellung und dem Parcours verschiedene kreative Angebote, aber auch Schach und Bewegungsangebote. Die Ergebnisse des Inklusionscheck wurden an einer Wäscheleine ausgehängt (Foto) Das Demokratiecafé brachte insbesondere die Eltern, Ehrenamtliche und Einrichtungen in Kontakt miteinander.
Methoden: Wie haben Sie die Aktion umgesetzt?
Stände mit Infos und Angeboten wurden von Personen und Einrichtungen persönlich betreut. Insbesondere das Theaterstück und der Parcours sensibilisierten für den Fokusartikel.
Ablauf: Welche Phasen gab es bei der Aktion?
Die Vorbereitungsgruppe hat sich regelmäßig getroffen, das Programm entwickelt und den Termin frühzeitig im Stadtteil bekanntgegeben. Für den Inklusionscheck wurden die Einrichtungen angefragt sich zu beteiligen, die Ergebnisse wurden im Stadtteil ausgestellt. Die Vorbereitungsgruppe hat sich abschließend zu einem Evaluationstreffen getroffen.
Nützliche Informationen wie Literatur o.ä. Welche Quellen für Informationen wurden genutzt und sind zu empfehlen?
Gute Vorbereitung durch das Kinderbüro. Wichtig ist sich auf der Basis des Fokusartikels weitere Quellen zu erschließen.
O-Töne: notieren Sie Stimmen der Kinder / Beteiligten
"toll ! ... Hat Spaß gemacht ! ... findet das jede Woche statt ? ... Danke ! Super organisiert ! ... Informativ ! ... " Viele waren sehr dankbar und haben ihre Unterstüzung beim Auf und Abbau angeboten.
Das hat gut geklappt (War die Methode geeignet? Was muss unbedingt bedacht werden, damit es gelingt?)
Gute Planung im Vorfeld, genug Zeit in der Vorbereitung, genug Köpfe die mitdenken und genug Schultern die mittragen. Eine gute Abstimmung und Koordination, wer macht was, bis wann. Gute Örtlichkeit und Abstimmung bezüglich der Genehmigung. Ausreichend Budget.
Das sollte man vermeiden (Hindernisse und Widrigkeiten?)
Zu wenig Zeit in der Planung, zu wenig Menschen/Einrichtungen in der Umsetzung, schlechtes Wetter ( Plan B - ja oder nein?)


