Hört uns zu, dann verändern wir die Welt!
Beschreibung
Uns war es ein besonderes Anliegen den Kindern zu vermitteln, dass es neben den allgemeinen Menschenrechten auch (noch einmal) speziell Rechte für Kinder gibt und dass das Recht auf Gehört eines von vielen ist. Wir wollten ihnen zwei Wege aufzeigen, wie sie sich Gehör verschaffen und welche kreativen Formen dazu genutzt werden können, wenn es um Anliegen geht, die über das Private hinausgehen.
Dies wollten wir durch Workshops für die Kinder zu Veränderungswünschen über ihren/ bezüglich ihres Stadtteils oder auch darüber hinaus in Form von Plakaten (Welche Veränderung wünsche ich mir im Stadtteil & in der Welt?) & Schuhkartons (stellvertretend für Parkplätze) gestalten. Für Eltern hätte es einen Vortrag der KoGi-Gesundheitslots*innen zum Thema Konflikte & Streit in der Familie gegeben.
Gegen 17:00 Uhr sollten die Ergebnisse bei einem Mini-Kinderfest präsentiert werden können und der Kinderbeauftragten vorgetragen werden.
Dies wollten wir durch Workshops für die Kinder zu Veränderungswünschen über ihren/ bezüglich ihres Stadtteils oder auch darüber hinaus in Form von Plakaten (Welche Veränderung wünsche ich mir im Stadtteil & in der Welt?) & Schuhkartons (stellvertretend für Parkplätze) gestalten. Für Eltern hätte es einen Vortrag der KoGi-Gesundheitslots*innen zum Thema Konflikte & Streit in der Familie gegeben.
Gegen 17:00 Uhr sollten die Ergebnisse bei einem Mini-Kinderfest präsentiert werden können und der Kinderbeauftragten vorgetragen werden.
Indoor
Outdoor
Veranstalter und Beteiligte
sadsad *+
Gruppengröße
> 50
Benötigtes Budget
500 - 1.000 €
Dauer
Stunden: bis drei Stunden
Wie wurde der Bezug zu den Kinderrechten hergestellt?
Kinder haben viele Rechte, die in der UN–Kinderrechtskonvention verankert sind. Jedes Jahr rund um den 1. Juni feiert Frankfurt den Tag des Kindes und die Kinderrechte, was durch das Frankfurter Kinderbüro gestaltet wird. Das Frankfurter Kinderbüro wahrt die Interessen der Kinder und setzt sich für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention ein. Dieses Mal ging es um die Rechte der Kinder auf Beteiligung und Gehör und wir haben den Kindern versucht dieses Recht näher zu bringen.
Welches Ziel wurde verfolgt? Wurde das Ziel erreicht? Woran machen Sie das fest?
Wir haben zuerst alle Interessierten im Gallus Garten versammelt, um eine gemeinsame kurze Einführung zu geben, in der wir das Konzept der Kinderrechtskampagne erläutert und etwas zum Artikel 12 mitgeteilt haben.
Die Kinder konnten sich dann für eine Workshopstation im Garten entscheiden und je nach Zeit und verfügbarem Material auch später noch die zweite Station machen. Eltern sind leider keine gekommen/ Es waren leider anfangs keine Eltern anwesend. Alle anfangs anwesenden/ beteiligten Kinder kamen über Betreuungsangebote des Mehrgenerationenhauses bzw. einer Schule aus Eschersheim. Der Workshop für Eltern entfiel daher. Erst später nahmen auch vereinzelt Familien teil, die sich im Garten aufhielten.
Die Kinder konnten sich dann für eine Workshopstation im Garten entscheiden und je nach Zeit und verfügbarem Material auch später noch die zweite Station machen. Eltern sind leider keine gekommen/ Es waren leider anfangs keine Eltern anwesend. Alle anfangs anwesenden/ beteiligten Kinder kamen über Betreuungsangebote des Mehrgenerationenhauses bzw. einer Schule aus Eschersheim. Der Workshop für Eltern entfiel daher. Erst später nahmen auch vereinzelt Familien teil, die sich im Garten aufhielten.
Material: Welche Hilfsmittel haben Sie eingesetzt? Buch, Film, Spiel etc.?
- Papier für Plakate
- unterschiedlich große Kartons
- Schuhkartons
- Eddings in verschiedenen Farben
- Glitterstifte
- Wachsmalstifte
- Sand
- Erde
- Rindenmulch
- Stöckeblaue
- Plastikabfallsäcke
- Bausatz Miniatur Tische und Bänke
Methoden: Wie haben Sie die Aktion umgesetzt?
Wir konnten eine Kinderbeauftragte (Sara Steinhardt) gewinnen, die sowohl bei den Workshops schon mit anwesend war als auch die Präsentation der Ergebnisse mitverfolgte. Die Kinderbeauftragte erklärte dann noch den Kindern ihre Funktion und mit welchen Anliegen sich Kinder und Eltern an Sie wenden können.
Wir waren überwältigt von der Beteiligung der Kinder, die unsere Hauptzielgruppe waren und verbuchen den Nachmittag somit als Erfolg. Die Kinder waren anfangs noch unsicher, was sie wie gestalten sollen/können, aber dann doch größtenteils begeistert und aktiv mit dabei.
Wir haben von den Schuhkartons und Plakaten einige Bilder gemacht. Im Anschluss konnten die Kinder ihre Kunstwerke allerdings mit nach Hause nehmen. (und sie die Kindern dann aber doch mit nach Hause nehmen lassen).
Wir waren überwältigt von der Beteiligung der Kinder, die unsere Hauptzielgruppe waren und verbuchen den Nachmittag somit als Erfolg. Die Kinder waren anfangs noch unsicher, was sie wie gestalten sollen/können, aber dann doch größtenteils begeistert und aktiv mit dabei.
Wir haben von den Schuhkartons und Plakaten einige Bilder gemacht. Im Anschluss konnten die Kinder ihre Kunstwerke allerdings mit nach Hause nehmen. (und sie die Kindern dann aber doch mit nach Hause nehmen lassen).
Ablauf: Welche Phasen gab es bei der Aktion?
Station 1: Plakate gestalten
Eltern hätten sich einen Vortrag der Gesundheitslots*innen anhören können zum Thema Streit und Konflikte in der Familie. Leider waren keine Eltern anwesend, so dass dieser Vortrag ausgefallen ist.
Zum Ende sammelten sich alle und zeigten ihre Ergebnisse bei Getränken und Snacks.
- Hier konnten die Kinder zum Ausdruck bringen, was ihnen in ihrem Stadtteil & der Welt wichtig ist. So führten wir sie an eine Methode heran, wie sie sich Gehör verschaffen können. Mit den Plakaten wurde zum Ende hin/ abschließend auch eine Runde um den Block gedreht, ähnlich, wie bei einer echten Demonstration. Das war für die Kinder eine tolle Erfahrung und sie waren mit Begeisterung am „Demonstrieren“.
An Material wurden für diese Station Kartons von Lieferungen genutzt, die passend für die Kinder zurechtgeschnitten wurden, aber unterschiedliche Größen hatten. Darüber hinaus sind/ waren vor allem eine ausreichende Anzahl an Eddings (in verschiedenen Farben) wichtig. (Wenn möglich, arbeiten manche Kinder natürlich auch noch gerne mit weiteren Gestaltungsmöglichkeiten.) Den Kindern standen zudem noch weitere Gestaltungsmöglichkeiten zur Verfügung (Glitterstifte, Wachsmalstifte etc.).
- Hier wurden Schuhkartons stellvertretend für Parkplätze so gestaltet, dass Kinder aufzeigen konnten, wofür sie einen Parkplatz viel lieber nutzen würden. Auch hier wurden die Kinder an eine Methode herangeführt, Alternativen zu überlegen und diese nach außen sichtbar zu machen. Die Modelle wurden am Ende präsentiert. Das vorrätige Material hatte bestimmt/ sicherlich einen Einfluss auf die Gestaltung der Schuhkartons und trotzdem fanden wir, dass es eine gute Möglichkeit war, den Kindern eine weitere Ausdrucksmöglichkeit näher zu bringen.
An Material wurden für diese Station Schuhkartons gesammelt und zusätzlich von Schuhläden abgeholt. Für die Innengestaltung hatten wir Sand, Erde, Rindenmulch, Stöcke, blaue Plastikabfallsäcke (zur Simulierung von Wasser) und die Natur um uns herum zur Verfügung. Zusätzlich hatten wir Bausätze von Miniatur-Tischen und -Bänken bestellt, die mit eingebunden werden konnten. Der Kreativität der Kinder sollte hier Spielraum gelassen werden.
Eltern hätten sich einen Vortrag der Gesundheitslots*innen anhören können zum Thema Streit und Konflikte in der Familie. Leider waren keine Eltern anwesend, so dass dieser Vortrag ausgefallen ist.
Zum Ende sammelten sich alle und zeigten ihre Ergebnisse bei Getränken und Snacks.
O-Töne: notieren Sie Stimmen der Kinder / Beteiligten
„Das Demonstrieren hat Spaß gemacht. Schade, dass die Straße nicht von der Polizei abgesperrt wurde.”
Das hat gut geklappt (War die Methode geeignet? Was muss unbedingt bedacht werden, damit es gelingt?)
Grundsätzlich hat der Ablauf gut funktioniert und die Zeit war ausreichend.
Die Aktion hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht. Die Kinder brauchten etwas Zeit, um sich in die Aktion reinzufinden und Ideen zu entwickeln, was sie auf die Plakate schreiben, beziehungsweise wie sie einen Schuhkarton umgestalten können. Als die Ersten anfingen, haben die anderen schnell hinterhergezogen. Besonders begeistert waren die Kinder, als sie mit ihren Ergebnissen „demonstrieren“ gehen konnten und es danach endlich etwas zum Snacken gab.
Die Aktion hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht. Die Kinder brauchten etwas Zeit, um sich in die Aktion reinzufinden und Ideen zu entwickeln, was sie auf die Plakate schreiben, beziehungsweise wie sie einen Schuhkarton umgestalten können. Als die Ersten anfingen, haben die anderen schnell hinterhergezogen. Besonders begeistert waren die Kinder, als sie mit ihren Ergebnissen „demonstrieren“ gehen konnten und es danach endlich etwas zum Snacken gab.
Das sollte man vermeiden (Hindernisse und Widrigkeiten?)
Durch die große Anzahl der Kinder war es anfangs und bei der Präsentation etwas unruhig und es war auch nicht für jedes Kind an beiden Stationen genügend Material vorhanden. Dies betraf vor allem die Station der Schuhkartongestaltung. Es gab durchgängig etwas zu trinken für die Kinder, aber viele haben sich auf Snacks gefreut und waren dann kaum zu halten, als es diese gab. Man könnte überlegen, ob man einen kleinen Snack für den wirklichen Hunger zwischendurch anbietet, da die Kinder dies teilweise aus ihren Betreuungseinrichtungen gewöhnt sind. Hier könnte man auch mit den jeweiligen Betreuungseinrichtungen ins Gespräch gehen, ob sie vielleicht selbst ihren üblichen Snack mitbringen, den es zwischendurch gibt. Natürlich sollte im Notfall auch immer etwas für Kinder da sein, die dann doch mit Eltern kommen.