Ich entscheide was ich mag – gesund und aktiv durch den Tag
Beschreibung
Nach einer kurzen Einführung der teilnehmenden Kinder in die Kinderrechte und in den diesjährigen Fokusartikel durch Kita Bildungsnetz-Mitarbeitende, entwickelten die Kinder eigene Ballspiele, mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Bällen und Wurfgeräten. Sie konnten selbst aussuchen, welche Spielideen sie testen möchten und welche und wie viele Kinder sie mit einbinden möchten.
Nach einem abschließenden gemeinsamen kooperativen Kreisspiel gingen die Kinder in den „Wellness“-Raum. Dort wurde das Buch „Und heute?“ betrachtet. Das Buch thematisiert viele kleine Alltagshandlungen, in denen jede:r täglich aufs Neue eigene Entscheidungen trifft. Von der Frisur; über das Shirt bis hin zur Eissorte. Im Anschluss hatte jedes Kind die Möglichkeit, eigene Teemischungen herzustellen. Aus 4 sortenreinen losen Tees und Apfelringen stellte jedes Kind eigene kreative Mischungen zusammen. Diese wurden in Teebeutel gefüllt, die mit dem eigenen Emblem gekennzeichnet wurden.
Nach einem abschließenden gemeinsamen kooperativen Kreisspiel gingen die Kinder in den „Wellness“-Raum. Dort wurde das Buch „Und heute?“ betrachtet. Das Buch thematisiert viele kleine Alltagshandlungen, in denen jede:r täglich aufs Neue eigene Entscheidungen trifft. Von der Frisur; über das Shirt bis hin zur Eissorte. Im Anschluss hatte jedes Kind die Möglichkeit, eigene Teemischungen herzustellen. Aus 4 sortenreinen losen Tees und Apfelringen stellte jedes Kind eigene kreative Mischungen zusammen. Diese wurden in Teebeutel gefüllt, die mit dem eigenen Emblem gekennzeichnet wurden.
Indoor
Outdoor
Veranstalter und Beteiligte
sadsad *+
Gruppengröße
10 - 20
Benötigtes Budget
20 - 100 €
Dauer
Halbtags: drei bis vier Stunden
Wie wurde der Bezug zu den Kinderrechten hergestellt?
Es fand eine allgemeine Einführung in die Kinderrechte statt und der diesjährige Fokusartikel 12 – Recht auf Beteiligung und Gehör – wurde thematisiert.
Das Thema der Kinderrechte wurde für die Kindergartenkinder mit der Methode „Die Rechte des Kaninchens“ (siehe Compasito Text) eingeführt. Die Kinder überlegten gemeinsam, was das Kaninchen zum Überleben oder zum Glücklichsein benötigt. Danach wurde der Transfer auf die Kinder vorgenommen: „Was braucht ihr, damit es euch gut geht?“
Für die Schulkinder wurde das Spiel „Aufbruch in ein neues Land – Was werft ihr über Bord?“ (siehe Compasito) als Methode genutzt, um zu vermitteln, dass es Unterschiede zwischen Wünschen und Bedürfnissen gibt und das Kinder Träger von Rechten sind, die aus Bedürfnissen abgeleitet werden können.
Im Anschluss wurden die Kinderrechte vorgestellt und der diesjährige Fokusartikel 12 – Recht auf Beteiligung und Gehör– genauer beleuchtet. Dafür wurde das Buch „Und heute?“ von Julie Morstad betrachtet und besprochen.
Das Thema der Kinderrechte wurde für die Kindergartenkinder mit der Methode „Die Rechte des Kaninchens“ (siehe Compasito Text) eingeführt. Die Kinder überlegten gemeinsam, was das Kaninchen zum Überleben oder zum Glücklichsein benötigt. Danach wurde der Transfer auf die Kinder vorgenommen: „Was braucht ihr, damit es euch gut geht?“
Für die Schulkinder wurde das Spiel „Aufbruch in ein neues Land – Was werft ihr über Bord?“ (siehe Compasito) als Methode genutzt, um zu vermitteln, dass es Unterschiede zwischen Wünschen und Bedürfnissen gibt und das Kinder Träger von Rechten sind, die aus Bedürfnissen abgeleitet werden können.
Im Anschluss wurden die Kinderrechte vorgestellt und der diesjährige Fokusartikel 12 – Recht auf Beteiligung und Gehör– genauer beleuchtet. Dafür wurde das Buch „Und heute?“ von Julie Morstad betrachtet und besprochen.
Welches Ziel wurde verfolgt? Wurde das Ziel erreicht? Woran machen Sie das fest?
Ziel war es, die Kinder über die Kinderrechte zu informieren und sich mit diesen auseinanderzusetzen. Dabei haben wir uns in diesem Jahr insbesondere mit dem Artikel 12 – Recht auf Beteiligung und Gehör – beschäftigt.
- Die Kinder können bewerten was zum Überleben und für die Entwicklung notwendig ist, inkl. der Unterscheidung zwischen Wünschen und Bedürfnissen.
- Sie konnten bei den Ballspielen ihre Fähigkeiten zur Kooperation, Diskussions- und Aushandlungsbereitschaft testen und erweitern.
- Die Kinder können benennen, dass sie Träger von Rechten sind, nachdem sie anhand der Bildkarten die Erkenntnis hatten, dass sich die Rechte des Kaninchens und die der Kinder ähneln. Anhand der Bildkarten für die „Reise in ein unbekanntes Land“ lernten sie Wünsche von Bedürfnissen zu unterscheiden und das aus Bedürfnissen Rechte abgeleitet werden können.
- Die Kinder können benennen welche Erwachsenen sie bei der Wahrnehmung ihrer Rechte beraten und unterstützen.
- Sie können anhand des Bilderbuchs „Und heute?“ ableiten, dass sie täglich zahlreiche Wahlmöglichkeiten haben und Entscheidungsprozesse führen.
Material: Welche Hilfsmittel haben Sie eingesetzt? Buch, Film, Spiel etc.?
- Bilderbuch: „Und heute?“, Julie Morstad – Pläne haben und Entscheidungen treffen.
- Foto eines Kaninchens, Bildkarten, die die Bedürfnisse eines Kaninchens symbolisieren.
- Zwei große Tücher, die Schiffe symbolisieren.
- Bildkarten, die Wünsche und Bedürfnisse abbilden.
- Vier sortenreine lose Teesorten, getrocknete Apfelscheiben, Teebeutel zum Befüllen, Aufkleber für Teebeutelbänder.
- Große Anzahl unterschiedlicher Bälle und Wurfgeräte für Bewegungsspiele.
Methoden: Wie haben Sie die Aktion umgesetzt?
- Kontaktaufnahme zu der Kindergruppe und pädagogischen Fachkraft, gegenseitiges Vorstellen
- Gesprächskreis
- Rechte des Kaninchens
- Aufbruch in ein neues Land
- Bilderbuchbetrachtung „und heute?“ Kinder zeigen auf die Bilder, anhand derer sie Entscheidungen treffen würden.
- Angebot: Ich stelle mir meinen eigenen Tee zusammen.
- Bewegungsangebot mit unterschiedlichen Bällen. Ich entscheide, ob ich die Bälle ausprobiere oder ein Wettspiel spielen möchte und kann meine Ideen einbringen
Ablauf: Welche Phasen gab es bei der Aktion?
- Erste Kontaktaufnahme und Erstellen von Namenschildern
- Bildliche Einführung über „Rechte des Kaninchens“ überleitend in die allgemeinen Rechte des Kindes/Durchführung „Aufbruch in ein neues Land“, um zwischen Wünschen und Bedürfnissen zu unterscheiden
- Bilderbuchbetrachtung: „Und heute?“ mit Motivation, alltägliche Entscheidungen treffen.
- Herstellen eigener Teebeutel mit vier sortenreinen Teesorten plus getrockneter Apfelscheiben. Abmessen, riechen, umfüllen, beschriften.
- Bewegungsspiele mit unterschiedlichen Bällen.
- Verabschiedung und Verteilen der Give Aways.
Nützliche Informationen wie Literatur o.ä. Welche Quellen für Informationen wurden genutzt und sind zu empfehlen?
- Compasito – Handbuch zur Menschenrechtsbildung mit Kindern, 2009 Deutsches Institut für Menschenrechte, – Die Rechte des Kaninchens. Kapitel IV – 7. S. 89 ff.
- Aufbruch in ein neues Land, dito, Kapitel IV – 2 S. 60 ff.
- Kinderrechte leicht erklärt, Frankfurter Kinderbüro 2018, Artikel 12, S.60.
- Kinderrechte leicht erklärt, Frankfurter Kinderbüro
O-Töne: notieren Sie Stimmen der Kinder / Beteiligten
„Hier würde ich gerne wohnen“
„Der Tee ist ganz schön sauer!“
„Ich weiß, dass ich Rechte habe und kann auch meine Erzieherin fragen.“
„Wir brauchen hier jetzt erstmal einen Chef.“ (Aufbruch in ein neues Land)
„Wo willst du denn das Handy aufladen?“ (Aufbruch in ein neues Land)
„Aber ein Fahrrad brauchst du immer, sonst kommst du da nirgendwo hin“ (Aufbruch in ein neues Land)
„Der Tee ist ganz schön sauer!“
„Ich weiß, dass ich Rechte habe und kann auch meine Erzieherin fragen.“
„Wir brauchen hier jetzt erstmal einen Chef.“ (Aufbruch in ein neues Land)
„Wo willst du denn das Handy aufladen?“ (Aufbruch in ein neues Land)
„Aber ein Fahrrad brauchst du immer, sonst kommst du da nirgendwo hin“ (Aufbruch in ein neues Land)
Das hat gut geklappt (War die Methode geeignet? Was muss unbedingt bedacht werden, damit es gelingt?)
Beide Methoden „Rechte des Kaninchens“ und „Aufbruch in ein neues Land“ sind sehr gut für den Einstieg in das Thema der Kinderrechte geeignet. Den Kindern fiel es leicht, die Bedürfnisse eines Kaninchens zu benennen und den Transfer zu den Kinderrechten herzustellen. Auch das „Über Bord werfen“ ging ihnen leicht von der Hand. Die Diskussionen zwischen den Kindern waren sehr spannend zu beobachten. Das Buch bot viele Möglichkeiten für Gespräche über die eigenen Entscheidungen im Alltag.
Die Kinder hatten viele Ideen, was sie mit den Bällen und Wurfgeräten ausprobieren möchten.
Es fanden sich schnell Kleingruppen, die miteinander in die Erprobung unterschiedlicher Spielideen gingen. Manche Ideen kamen so gut an, dass sie von der ganzen Gruppe ausprobiert wurden.
Das Zubereiten von eigenen Teekreationen, mit der Gestaltung des eigenen Labels machte allen Kindern Spaß, selbst wenn Sie selbst nicht gerne Tee trinken. Dann haben sie den Tee einfach für Familienangehörige zusammengestellt.
Die Kinder hatten viele Ideen, was sie mit den Bällen und Wurfgeräten ausprobieren möchten.
Es fanden sich schnell Kleingruppen, die miteinander in die Erprobung unterschiedlicher Spielideen gingen. Manche Ideen kamen so gut an, dass sie von der ganzen Gruppe ausprobiert wurden.
Das Zubereiten von eigenen Teekreationen, mit der Gestaltung des eigenen Labels machte allen Kindern Spaß, selbst wenn Sie selbst nicht gerne Tee trinken. Dann haben sie den Tee einfach für Familienangehörige zusammengestellt.
Das sollte man vermeiden (Hindernisse und Widrigkeiten?)
Drei Stunden Zeit pro Kindergruppe war für manche Gruppen etwas lang.



