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Ich habe das Recht, ich zu sein!

Beschreibung
Wie werden Tiere in der Kunst dargestellt und was erzählen sie uns?
Darum geht es in diesen aktiv gestalteten Führungen von und für Menschen mit und ohne Behinderung. Sie bietet Raum, ausgewählte Objekte im Museum zu erkunden.

Indoor

Indoor

Outdoor

Veranstalter und Beteiligte
Die Führung wurde von Create vom Museum Angewandte Kunst geplant und in Kooperation mit der Lebenshilfe entwickelt und durchgeführt. Der Buchbindeworkshop hielt eine freie Kunstvermittlerin 

Gruppengröße
10 - 20
Benötigtes Budget
100 - 500 €
Dauer
Stunden: bis drei Stunden

Wie wurde der Bezug zu den Kinderrechten hergestellt?
Die spielerische Vermittlung bei der Führung, die wichtige theoretische Inhalte trug, beschäftigte sich mit der Frage, wie Tiere in der Kunst dargestellt werden. Anhand der Eigenschaften der Tiere bzw. des Verwendungszwecks der mit ihnen ausgeschmückten Objekte konnten im Dialog mit den Teilnehmenden die eigenen Grundbedürfnisse und ihre Gewährleistung abgeleitet werden.

Welches Ziel wurde verfolgt? Wurde das Ziel erreicht? Woran machen Sie das fest?
Es ging um ein gemeinsames Lehren & Lernen miteinander und voneinander, sodass das Recht von Kindern mit Behinderung auf Förderung, Teilhabe und Mitgestaltung in der Gemeinschaft aktiv gelebt wurde.

Die Führungen schufen einen Raum der Entfaltung: Prince Daniel von der Lebenshilfe e. V. übernahm mit seiner Betreuerin die Führungen in einem Tandem mit einer Kunstvermittlerin aus dem Team des Museums. Seine Perspektive auf die Ausstellungsstücke stand gleichberechtigt zu dem der Kunstvermittlerin.

Ziel der Veranstaltung war es, durch die Kooperation mit der Lebenshilfe e. V. über die Teilhabe am kulturellen Leben hinaus zu erzielen, dass Menschen mit Behinderung selber im musealen Kontext eine Stimme finden. 

Prince Daniel und die Kunstvermittlerin haben schon im Rahmen vom Format "Einfach reinkommen" gemeinsam geführt und bereichern sich gegenseitig, was die Führung leicht zugänglich macht.

Material: Welche Hilfsmittel haben Sie eingesetzt? Buch, Film, Spiel etc.?
Führung funktioniert ohne Hilfsmittel; Der Workshop benötigt Material zum Buchbinden

Methoden: Wie haben Sie die Aktion umgesetzt?
Museumspädagogische Methoden; Bei der Führung stand das dialogische Erfragen der Gedanken der Kinder im Vordergrund ("sokratische Methode"). Die Teilnehmenden sollten die Objekte beschreiben und es wurde gemeinsam überlegt, welche Eigenschaften sich daraus ableiten

Ablauf: Welche Phasen gab es bei der Aktion?
Begrüßung im Foyer, im Ausstellungsraum wurden nacheinander mit dem gleichen Ablauf 3 Objekte besprochen: 1. Beschreiben 2. Eigenschaften nennen 3. Führungsteam fügt Informationen zum Objekt hinzu 4. Fragen wie "Kennt ihr diese Eigenschaft?" "Was können wir uns von diesem Tier abschauen?" 5. Je Objekt schloss man auf ein Grundrecht

Nützliche Informationen wie Literatur o.ä. Welche Quellen für Informationen wurden genutzt und sind zu empfehlen?
Uns kamen die Goodie Bags, die vom Kinderbüro gestellt wurden, zugute, da sie kleine flipbooks von talking hands enthielten. Beide im Führungstandem beschäftigen sich mit Gebärdensprache und konnten anhand der kleinen Büchlein entlang der Führung passende Gebärden einbauen und vorstellen.

Das hat gut geklappt (War die Methode geeignet? Was muss unbedingt bedacht werden, damit es gelingt?)
Die Führungen haben einen längeren Konzeption/Einprobe Zeitraum (circa 3-4 Termine) benötigt, da sich das Führungstandem einfinden muss und gemeinsam rausfindet was für sie funktioniert und was nicht. 
Es ist wichtig nicht nur auf den dialogischen Aspekt der Führung zu setzen, sondern auch interessantes Wissen über die Objekte zu haben. 
Die Öffentlichkeitsarbeit ist ein ebenso großer Teil des Projektes wie die Konzeption.

Das sollte man vermeiden (Hindernisse und Widrigkeiten?)
Während der Stadt der Kinder Projektwoche sollten große Projekte, die parallel an einem andern Ort in der Nähe stattfinden, vermieden werden, sonst konkurrieren die Veranstaltungen miteinander um das Publikum.




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