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Inklusive Spiele kennenlernen

Beschreibung
Besuch im Dialogmuseum mit anschließender Frage "Wie muss ein Schultag und Spiele aussehen, damit Alle teilhaben können?". Einführung in die Kinderrechte allgemein. Kinder sensibilisieren für Behinderungen und die Barrieren für Menschen mit Behinderung.

Indoor

Indoor

Outdoor

Outdoor


Veranstalter und Beteiligte
Jugendhilfe in der Heinrich-Kromer-Schule vom Evangelischen Verein für Jugendsozialarbeit e.V. und UBUS-Fachkraft Heinrich-Kromer-Schule

Gruppengröße
> 50
Benötigtes Budget
Über 1.000 €
Dauer
Längerer Zeitraum

Wie wurde der Bezug zu den Kinderrechten hergestellt?
Mit dem Besuch im Dialogmuseum bzw. im "dunklen Klassenzimmer" wurden die Kinder sensibilisiert für Menschen mit Sehbehinderung bzw. Sehbeeinträchtigung. Dort konnten sie von Betroffenen erfahren, wie es ist entweder Blind geboren zu sein oder mit der Zeit die Sehkraft zu verlieren. Die Kinder konnten erleben, welche Sinne man stattdessen nutzt bzw. auch trainieren muss und welche Unterschiede es zum Unterricht gibt, welchen sie kennen: "ich melde mich mit meiner Stimme und sage meinen Namen und nicht mit der Hand".

Welches Ziel wurde verfolgt? Wurde das Ziel erreicht? Woran machen Sie das fest?
Sensibilisierung für Menschen mit Behinderung bzw. den Barrieren für Menschen mit Behinderung. Kennen des Artikels 23 UN-KRK und die Einführung in die Kinderrechte allgemein.

Material: Welche Hilfsmittel haben Sie eingesetzt? Buch, Film, Spiel etc.?
Zur Einführung in die Kinderrechte haben wir Gegenstände passend zu den zehn wichtigsten Kinderrechten, sowie das Kinderrechte-Heft vom Kinderbüro genutzt. Damit wurde geguckt und gelesen, zu welchem Gegenstand welches Kinderrecht passt und warum bzw. warum nicht. Mit Simulationsbrillen konnten die Kinder in der Stadt der Kinder Woche auch ausprobieren, wie es ist mit verschiedenen Sehbeeinträchtigungen eine Linie zu laufen, ein Bild auszumalen oder auch Perlen aufzufädeln. Dies konnte am Schulfest auch von Besucher*innen ausprobiert werden. Ein Slow-Motion-Fußball oder auch ein Steh-Mikado kann erst nach den Sommerferien genutzt werden, da diese aufgrund von Lieferproblemen nicht rechtzeitig bzw. erst in den Sommerferien ankommen.

Methoden: Wie haben Sie die Aktion umgesetzt?
Besuch im Dialogmuseum, um von Betroffenen und deren Erfahrungen zu lernen. Anschließend gemeinsam überlegt, was am Schultag bzw. bei Spielen verändert werden muss, damit Alle teilhaben können. Es muss geübt werden, sowohl mit der Stimme als auch mit der Gestik auf sich aufmerksam zu machen und sich gegenseitig zu unterstützen, damit alle miteinander kommunizieren können.

Ablauf: Welche Phasen gab es bei der Aktion?
Die Aktion lässt sich in drei Phasen einteilen.
In der ersten Phase wurden die Kinder durch den Besuch im "dunklen Klassenzimmer" im Dialogmuseum für Sehbehinderung bzw. Sehbeeinträchtigung sensibilisiert. Im Anschluss an den Besuch wurde dieser Nachbesprochen und gemeinsam mit der Frage überlegt "Wie muss ein Schultag und Spiele aussehen, damit Alle teilhaben können?", sowie den Bezug zum Artikel 23 UN-KRK hergestellt.
In der zweiten Phase gab es in jeweils einer Schulstunde die Einführung in die Kinderrechte allgemein. Dazu wurden Gegenstände passend zu den zehn wichtigsten Kinderrechten genutzt und mithilfe der Kinderrechte-Hefte geschaut und gelesen welches Recht zu welchem Gegenstand passt und warum bzw. warum nicht. Auch wurden hier die Simulationsbrillen ausprobiert.
In der dritten Phase konnte Erlebtes und Gelerntes am Schulfest gezeigt und von Besucher*innen ausprobiert werden. Auch gab es ein Kinderrechte-Rad, bei welchem zusätzlich Goodies aus der diesjährigen Stadt der Kinder Woche gewonnen werden konnten, wie z.B. das Daumenkino für DGS.

O-Töne: notieren Sie Stimmen der Kinder / Beteiligten
"ich melde mich mit meiner Stimme und sage meinen Namen und nicht mit der Hand" - Wie verhalte ich mich im "Dunklen Klassenzimmer?"

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