Kinderrechte für jedes Kind
Beschreibung
In der Aktionswoche waren an den Tagen des Offenen Treffs im Familiennetzwerk Frankfurter Berg die Kinderrechte im Allgemeinen und die Rechte behinderter Kinder im Besonderen Gesprächsthema. Darüber hinaus stand im Zentrum ein Vortrag des Teams von Frühförderung MOBIL für Eltern und Fachkräfte über Möglichkeiten der Frühförderung von Kindern mit Beeinträchtigungen.
Indoor
Outdoor
Veranstalter und Beteiligte
Geplant und veranstaltet vom Interkulturellen Familientreff Sonnentau, Zentrum Familie im Haus der Volksarbeit e.V. in Zusammenarbeit mit Frühförderung MOBIL, Diakonie Frankfurt- Offenbach
Gruppengröße
10 - 20
Benötigtes Budget
100 - 500 €
Dauer
Stunden: bis drei Stunden
Wie wurde der Bezug zu den Kinderrechten hergestellt?
Die Frühförderinnen gingen von Artikel 2 der Kinderrechte aus, nach dem jedes Kind gleich zu behandeln ist und gleiche Rechte hat. Außerdem haben Kinder mit Behinderung gemäß Artikel 23 einen Anspruch auf individuelle Förderung, so dass sie möglichst aktiv am Leben der Gemeinschaft teilhaben können. Je früher Eltern anerkennen, dass ihr Kind Unterstützung braucht und das Nötige und Mögliche in die Wege leiten, desto größer sind die Chancen des Kindes auf bestmögliche Entwicklung.
Welches Ziel wurde verfolgt? Wurde das Ziel erreicht? Woran machen Sie das fest?
Ziele der Veranstaltung waren,
1. Eltern Ängste vor Stigmatisierung zu nehmen, wenn sie sich mit ihrem Kind zur Diagnostik und Behandlung an die Frühförderstelle wenden
2. Fachkräften das Spektrum der Angebote der Frühförderstelle bekannt zu machen
Die Ziele wurden erreicht. Besonders durch die für viele neue Information, dass zur Beobachtung eines Kindes die Frühförderung in die Kita kommen kann, wurde die Schwelle für Eltern, die Frühförderstelle hinzuzuziehen, stark gesenkt. Für Fachkräfte war neu, dass sie Frühförderinnen auch zu einem Elternabend einladen können, um ihr Angebot bekannt zu machen und dadurch bei Eltern Berührungsängste zu nehmen. Mehrere Fachkräfte bedankten sich vielmals für die interessante Veranstaltung, die ihnen viel gebracht habe.
1. Eltern Ängste vor Stigmatisierung zu nehmen, wenn sie sich mit ihrem Kind zur Diagnostik und Behandlung an die Frühförderstelle wenden
2. Fachkräften das Spektrum der Angebote der Frühförderstelle bekannt zu machen
Die Ziele wurden erreicht. Besonders durch die für viele neue Information, dass zur Beobachtung eines Kindes die Frühförderung in die Kita kommen kann, wurde die Schwelle für Eltern, die Frühförderstelle hinzuzuziehen, stark gesenkt. Für Fachkräfte war neu, dass sie Frühförderinnen auch zu einem Elternabend einladen können, um ihr Angebot bekannt zu machen und dadurch bei Eltern Berührungsängste zu nehmen. Mehrere Fachkräfte bedankten sich vielmals für die interessante Veranstaltung, die ihnen viel gebracht habe.
Material: Welche Hilfsmittel haben Sie eingesetzt? Buch, Film, Spiel etc.?
Methoden: Wie haben Sie die Aktion umgesetzt?
- Powerpoint- Präsentation der Frühförderinnen, die im Anschluss zur Verfügung gestellt wurde zur Weitergabe an Eltern und Fachkräfte
- ausführliches, sehr konkretes Fallbeispiel
- ausführliches, sehr konkretes Fallbeispiel
Ablauf: Welche Phasen gab es bei der Aktion?
warm up mit Getränken und Plauderei, Vorstellung, Vortrag, Fragerunde, Erfahrungsaustausch
O-Töne: notieren Sie Stimmen der Kinder / Beteiligten
Das war so hilfreich zu erfahren. Das bringe ich in die nächste Teamsitzung ein.
Das hat mir Mut gemacht dranzubleiben.
Das hat mir Mut gemacht dranzubleiben.
Das hat gut geklappt (War die Methode geeignet? Was muss unbedingt bedacht werden, damit es gelingt?)
Wir hatten an dem Tag unser Angebot geteilt: Wer kein Interesse an dem Thema hatte, konnte mit seinem/ihrem Kind zu zwei Kolleginnen in unseren Garten kommen. Für die am Thema Interessierten gab es im Treff in einem anderen Raum mit Kinderbetreuung, so dass sie über weite Strecken konzentriert zuhören konnten.
Das sollte man vermeiden (Hindernisse und Widrigkeiten?)
Wir haben uns im Vorfeld sehr schwer mit der Ausschreibung getan. Aufgrund der Beiträge von Kita- Kolleginnen, dass Eltern häufig eine Behinderung oder Entwicklungsverzögerung ihres Kindes nicht wahrhaben wollen, wollten wir das Wort "Behinderung" in der Ausschreibung vermeiden. So kam der lange und sperrige Titel zustande.