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Kinderrechte-Kalender

Beschreibung
Vier 3. Klassen, ca. 100 Bilder, 2 Monatskalender. Informationen zu Kinderrechten,  Bezüge zu eigenen Erfahrungen und Kunst.  Einen Kalender erhalten während SdK jedes beteiligte Kind, jede Klasse der Schule, sowie ausgewählte Einrichtungen (das Galluszentrum, unsere direkten Teamkolleg*innen, das Kinderbüro). 

Indoor

Indoor

Outdoor

Veranstalter und Beteiligte
Geplant und durchgeführt von 3 Fachkräften der Jugendhilfe in der Grundschule IFZ gGmbH, an der Kerschensteinerschule. Ausarbeitung und Druck durch das Galluszentrum e.V..

Gruppengröße
> 50
Benötigtes Budget
Über 1.000 €
Dauer
Längerer Zeitraum

Wie wurde der Bezug zu den Kinderrechten hergestellt?
Die Aktion war komplett im Motto der Kinderrechte. Gestaltung der Klassenzimmer: unterschiedlichen Materialien zu Kinderrechten (Bilder, Bücher, Wimmelbilder, etc.), Einstiegseinheit zu Kinderrechten (Zahlen und Fakten), 2 Kinder ein Kamishibai Bild, Austausch über eigene Erfahrungen zu den auf den Kamishibai Bildern dargestellten Rechten in der Großgruppe, Malen einer Erfahrung, Gestaltung von zwei Kinderrechte-Kalendern.

Welches Ziel wurde verfolgt? Wurde das Ziel erreicht? Woran machen Sie das fest?
Ziel 1: Kinder erhalten allgemeines Wissen zu Kinderrechten. Dieses Ziel wurde erreicht, was durch die Fragen und Gedanken im Austausch deutlich wurden. Ziel 2: Kinder sollen einen Bezug zu eigenen Erfahrungen herstellen. Das Ziel wurde erreicht, da Kinder mit Hilfe von Kamishibai Karten dazu angeregt wurden, über eigene Erfahrungen nachzudenken und sich auszutauschen. In dem Prozess des Malens konnten Kinder eigene Gedanken zu Papier bringen und reflektieren. Bei manchen Kindern hat das direkt funktioniert, andere haben mehr Hilfestellung benötigt, konnten die Aufgabe aber meist erfolgreich umsetzen. 
Ziel 3: Nachhaltige Aktion: Durch die Kalender gegeben. 
Im Anschluss an die Maleinheiten haben wir uns Feedback durch verschiedene Fragen und einer Daumenrunde eingeholt. Die Einheiten kamen bei Kindern und Lehrkräften gut an. 

Material: Welche Hilfsmittel haben Sie eingesetzt? Buch, Film, Spiel etc.?
Bilder und Fotos zu Kinderrechten
Büchern zu Kinderrechten
Wimmelbild zu Kinderrechten
Fragen zum Anregen der Gedanken
Papier und unterschiedliche Stifte
Kamishibai Kinderrechte

Methoden: Wie haben Sie die Aktion umgesetzt?
kurzer Vortrag mit Austausch und Fragen, Diskussion zu zweit, Diskussion in der Gruppe, Malen, Arbeit mit Kamishibai Bildern, Raum als Informationsraum und als Möglichkeit sich von der Aufgabe auszuklinken und trotzdem mit dem Thema zu beschäftigen.

Ablauf: Welche Phasen gab es bei der Aktion?
1) Absprachen mit dem Galluszentrum und Planung
2) pro Klasse 90 min mit a) Kennenlernen, b) thematischer Einstieg, c) Diskussion zu zweit, d) Austausch in Klasse, e) Malen
3) Einarbeitung und Formatierung und Druck der BIlder durch das Galluszentrum.
4) Verteilen der Kalender in den Klassen in der Sdk Woche 

Nützliche Informationen wie Literatur o.ä. Welche Quellen für Informationen wurden genutzt und sind zu empfehlen?
u.a. Kamishibai "Wir haben Rechte", bpb Kinderrechte

O-Töne: notieren Sie Stimmen der Kinder / Beteiligten
"Es war cool, es war super!", "Mein Kalender ist jetzt im Zimmer aufgehangen und wird jetzt als Terminkalender (da wurde die Capoeira Prüfung eingekringelt, weil es ist ja mein Kalender) und auch für die Geburtstage genutzt."

Das hat gut geklappt (War die Methode geeignet? Was muss unbedingt bedacht werden, damit es gelingt?)
Zwei Kinder tauschen sich über ein Kamishibai Bild aus. Es muss beachtet werden: 
Wir haben erst eine Zusatzfrage gestellt, z.B.: "Was ist dein größter Traum?", was zu viel Transfer auf einmal gewesen war, weswegen wir es ab der zweiten Klasse weggelassen haben. Am besten hat es geklappt, wenn die Kinder nur beschreiben, was sie sehen, das Recht erraten und dann im Anschluss in der gemeinsamen Runde zu erfragen, ob sie eine ähnliche Situation kennen oder ihnen eine Geschichte dazu einfällt. Es sollte genügend Personal im Raum sein, damit einzelne Gruppen in ihrem Prozess unterstützt werden können. Das Malen hat gut funktioniert, allerdings haben nicht alle Kinder die von ihnen geschilderten Erlebnisse gemalt, sondern manchmal das Recht, was sie in dem Moment am meisten berührt hat. Es hat gut funktioniert, dass wir Anschauungsmaterial dabei hatten, falls ein Kind Inspiration benötigt hat. 

Das sollte man vermeiden (Hindernisse und Widrigkeiten?)
Zu viele Bilder im Raum sind ablenkend. Der Prozess, dass eigene Erlebnisse wert sind vermalt zu werden und wie so was funktionieren kann, kann überfordern. Er sollte kleinschrittig begleitet werden, teilweise auch 1zu 1. Wir haben beim Verteilen der Kalender ebenfalls bemerkt, dass einige Kinder ihr eigenes Bild nicht wiedererkannt haben und Unterstützung dabei gebraucht haben. Wir vermuten, dass es daran liegt, dass sie teilweise nach einem größeren Bild gesucht haben, oder verwirrt waren von der Anordnung mit anderen Bildern. Für die Zukunft würden wir deswegen die Einheit zum Thema "Wie funktioniert die Kalendergestaltung/ der Kalenderdruck" etwas ausführlicher gestalten (z.B. mit Fotos von der Arbeit der Mitarbeitenden des Galluszentrum e.V.). 

Beispiel Kalender Nummer 1
Die Monatsübersicht von Kalender Nummer 1

Kalender Nummer eins sortiert nach Artikeln
Zum Beispiel das Recht auf Teilhabe
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