Kinderrechte sind Menschenrechte
Beschreibung
Einen ganzen Nachmittag stand Prof. Dr. Clemens Schalast dem MädchenbüroMilena e.V. zur Seite. In didaktisch unterschiedlichen Formaten wurde der Ursprung der Kinderrechte erklärt und ihre Bedeutung für das tägliche Leben eines jeden Kindes erfahrbar gemacht.
Indoor
Outdoor
Veranstalter und Beteiligte
Geplant und durchgeführt
von MädchenbüroMilena e.V. mit der Frankfurter Niederlassung der Sozietät Schalast
– Law – Tax
Gruppengröße
20 - 30
Benötigtes Budget
100 - 500 €
Dauer
Halbtags: drei bis vier Stunden
Wie wurde der Bezug zu den Kinderrechten hergestellt?
Aus vertrauten Spielen heraus wurden bestehende Kinderrechte identifiziert, ihr Inhalt erläutert und ihre Bedeutung im täglichen Leben illustriert. Hierzu zählten ein Quiz und ein Tabuspiel. Zentrale Begriffe der Diskussion waren hierdurch Partizipation, Familie, Freiheit und Schutz. Mit einem Blinden-Parcours wurde zudem ein Perspektivwechsel initiiert, um die Bedeutung von Recht und Teilhabe aus Sicht eines Kindes mit Behinderung nachhaltig begreifbar zu machen.
Welches Ziel wurde verfolgt? Wurde das Ziel erreicht? Woran machen Sie das fest?
Unser
Ziel war, den jungen Teilnehmerinnen niedrigschwellig und interaktiv zu
vermitteln, welche Rechte sie haben, wodurch diese im realen Leben eingeschränkt werden, dass diese Rechte unabhängig von Geschlecht, Ethnizität,
Religion, Hautfarbe oder anderen Faktoren sind. Wir wollten sie aber auch
bestärken, im Rahmen ihrer Möglichkeiten für diese Rechte einzustehen. Diese Ziele wurden erreicht wie die lebhafte Teilnahme und die positiven
Rückmeldungen zeigten. Die Teilnehmerinnen zeigten eigene Rückschlüsse und
Gedankengänge zu dem Thema Kinderrechte in ihrem Alltag.
Material: Welche Hilfsmittel haben Sie eingesetzt? Buch, Film, Spiel etc.?
- Wimmelbild zum Ausmalen
und Beschriften von Unicef
- Memory Spiel mit Bildern der Kinderrechte und deren Beschreibung von den Sternsingern
- Tabu-Spiel mit verschiedenen Begriffen zum Thema Kinderrechte und Quizfragen zu den Kinderrechten
- Augenbinden und Hindernisse für den „Blinden-Parcours“
- Memory Spiel mit Bildern der Kinderrechte und deren Beschreibung von den Sternsingern
- Tabu-Spiel mit verschiedenen Begriffen zum Thema Kinderrechte und Quizfragen zu den Kinderrechten
- Augenbinden und Hindernisse für den „Blinden-Parcours“
Methoden: Wie haben Sie die Aktion umgesetzt?
Einführungspräsentation; interaktive,
spielpädagogische Arbeitsweise und Methodik
Ablauf: Welche Phasen gab es bei der Aktion?
-
Eröffnung mit Präsentation von Prof. Dr. Clemens Schalast zu Geschichte und
Aktualität von Kinderrechten
- Stuhlkreis mit mehrfachem, nach Betroffenheit gruppierten, thematischen Platzwechsel
- Quiz, „Blinden-Parcours“, Tabu-Spiel, Memory, Wimmelbild
- Stuhlkreis mit mehrfachem, nach Betroffenheit gruppierten, thematischen Platzwechsel
- Quiz, „Blinden-Parcours“, Tabu-Spiel, Memory, Wimmelbild
Nützliche Informationen wie Literatur o.ä. Welche Quellen für Informationen wurden genutzt und sind zu empfehlen?
- Memory-Spiel zu den Kinderrechten der Sternsinger
- Material von UNICEF
- Material von UNICEF
O-Töne: notieren Sie Stimmen der Kinder / Beteiligten
Amalia, 9 Jahre: "Das Spiel mit den Stühlen hat mir gefallen", Miriam, 10 Jahre: "Manche Sachen habe ich nicht verstanden und musste nachfragen, aber dann habe ich es verstanden."
Das hat gut geklappt (War die Methode geeignet? Was muss unbedingt bedacht werden, damit es gelingt?)
Die
Methoden haben gut funktioniert. Allerdings müssen die Altersunterschiede
bedacht und bei den verschiedenen interaktiven Spielen Gruppen gleichen Alters
zusammengestellt werden.
Das sollte man vermeiden (Hindernisse und Widrigkeiten?)
Es ist wichtig, dass Vorträge, Diskussionen, Erläuterungen in einfacher und kindergerechte Sprache formuliert werden.
