Kinderrechte–Sternmarsch
Beschreibung
Seit den Osterferien haben wir mit den Kindern und Familien im KiFaZ zu den Kinderrechten gearbeitet. Es gab: Bilderbuchbetrachtungen (Ich bin ein Kind und habe Rechte) und das Kamischibai (Wir haben Rechte). Des weiteren gab es Gespräche und Diskussionen mit den Kindern zur Frage: Was brauche ich für ein gutes Leben? Es wurde im Atelier vom KiFaZ mit einer Künstlerin fleißig gemalt und gewerkelt und es sind tolle Kinderkunst-Kunstwerke entstanden. Ausgewählte Bilder wurden als Postkarten gedruckt. Andere Bilder wunden bei der Abschlussaktion auf der Hauptwache ausgestellt. Die etwas älteren Kinder und Schulkinder haben an der Graffiti-Aktion teilgenommen mit der unser Container im Anlagenring verschönert wurde. Das Lied "Kinder haben Rechte" wurde über Wochen jeden Tag von den Kinder gesungen. Die Familien auf der Familienetage haben gemeinsam einen Brief verfasst für den Oberbürgermeister mit ihren Wünschen und Forderungen für eine familiengerechte Innenstadt. Highlight war der Kinderrechte-Sternmarsch und das Kinderrechte-Fest auf der Hauptwache.
Indoor
Outdoor
Veranstalter und Beteiligte
Veranstalter für die Graffiti-Aktion (Container mit Graffiti verschönern) sowie die Kinder-Kunst-Aktionen ist das KiFaZ Innenstadt. Veranstalter für den Kinderrechte-Sternmarsch und das Kinderrechtefest auf der Hauptwache sind: KiFaZ Innenstadt, Zentrum Familie, ESB Liebfrauen, Kita Liebfrauen und Kita St. Leonhard.
Gruppengröße
> 50
Benötigtes Budget
Über 1.000 €
Dauer
Längerer Zeitraum
Wie wurde der Bezug zu den Kinderrechten hergestellt?
Zur Einführung haben wir mit den Kindern im KiFaZ mehrfach mit dem Bilderbuch "Ich bin ein Kind und ich habe Rechte" sowie mit dem Kamischibai "Wir haben Rechte" gearbeitet. Zur Vertiefung sind wir der Frage nachgegangen "Was braucht man für ein gutes Leben?" . Mittels eines Zuordnungsspiels (Ampelspiel) wurden Gegenstände, Bildkarten etc. per Ampelsystem eingeordnet. Darüber kamen viele intensive Gespräche über Bedürfnisse und Kinderrechte zustande. Auch die Fragekarten (vom Kinderbüro) kamen wiederholt zum Einsatz. Wir haben uns als Abschluss für einen Sternmarsch und Kinderrechtefest entschieden um größtmögliche Aufmerksamkeit für das Thema Kinderrechte zu gewinnen. Außerdem haben wir so die Verbindung zu den Artikeln 12 und 15 der Kinderrechte und der Kinderrechte allgemein geschlagen. Auch die kreativen Aktionen hatten einen Bezug zu den Kinderrechten, denn wir sind der Fragen nachgegangen "Was brauche ich für ein gutes Leben?".
Welches Ziel wurde verfolgt? Wurde das Ziel erreicht? Woran machen Sie das fest?
Wir möchten, dass alle Kinder im KiFaZ wissen, dass es Kinderrechte gibt. Dieses Ziel haben wir erreicht, indem wir monatelang mit den Kindern dazu gearbeitet haben. Es wurde künstlerisch, musikalisch, gestalterisch gearbeitet und war wochenlang das bestimmende Thema in der Arbeit mit den Kindern. Die Kinder und Familien haben Selbstwirksamkeit erlebt, indem sie ihre Bedürfnisse aufschreiben/aufmalen konnten und tatsächlich eine Demo stattgefunden hat, die große Aufmerksamkeit in der Innenstadt erregt hat und sogar der Oberbürgermeister hat sich die Zeit genommen für ein langes Gespräch mit den Kindern, Eltern und Fachkräften.
Material: Welche Hilfsmittel haben Sie eingesetzt? Buch, Film, Spiel etc.?
Bücher (siehe oben), Kamischibai (siehe oben), Fragekarten vom Kinderbüro, Kinderrechtebroschüren vom Kinderbüro, unsern Kinderrechtesong (Kinder haben Rechte, ja!), Graffiti Farben, Acrylfarben, Papier, Sprühkreide, Straßenkreide, großes Seifenblasen-Set, Spiele (siehe oben) etc. ,
Methoden: Wie haben Sie die Aktion umgesetzt?
Seit den Osterferien haben wir mit den Kindern und Familien im KiFaZ zu den Kinderrechten gearbeitet. Es gab: Bilderbuchbetrachtungen (Ich bin ein Kind und habe Rechte) und das Kamischibai (Wir haben Rechte). Des weiteren gab es Gespräche und Diskussionen mit den Kindern zur Frage: Was brauche ich für ein gutes Leben? Es wurde im Atelier vom KiFaZ mit einer Künstlerin fleißig gemalt und gewerkelt und es sind tolle Kinderkunst-Kunstwerke entstanden. Ausgewählte Bilder wurden als Postkarten gedruckt. Andere Bilder wunden bei der Abschlussaktion auf der Hauptwache ausgestellt. Die etwas älteren Kinder und Schulkinder haben an der Graffiti-Aktion teilgenommen mit der unser Container im Anlagenring verschönert wurde. Das Lied "Kinder haben Rechte" wurde über Wochen jeden Tag von den Kinder gesungen. Die Familien auf der Familienetage haben gemeinsam einen Brief verfasst für den Oberbürgermeister mit ihren Wünschen und Forderungen für eine familiengerechte Innenstadt. Highlight war der Kinderrechte-Sternmarsch und das Kinderrechte-Fest auf der Hauptwache.
Ablauf: Welche Phasen gab es bei der Aktion?
1. Phase: Einführung des Themas.
2. Phase: Arbeitsphase-künstlerische Aktionen, einüben des Liedes, Gemeinsames verfassen des Briefes an den OB, methodisches Arbeiten in allen Bereichen mit den oben genannten Arbeitsmaterialen und Methoden.
3. Phase: Abschlussaktion Sternmarsch und Kinderrechtefest auf der Hauptwache.
2. Phase: Arbeitsphase-künstlerische Aktionen, einüben des Liedes, Gemeinsames verfassen des Briefes an den OB, methodisches Arbeiten in allen Bereichen mit den oben genannten Arbeitsmaterialen und Methoden.
3. Phase: Abschlussaktion Sternmarsch und Kinderrechtefest auf der Hauptwache.
Nützliche Informationen wie Literatur o.ä. Welche Quellen für Informationen wurden genutzt und sind zu empfehlen?
Bücher: Ich bin ein Kind und ich habe Rechte von Alain Serres und Aurélia Fronty. Kamishibai: Wir haben Recht von Manuela Olten, Don Bosko Verlag, Kinderrechtekarten, Poster, Broschüren vom Kinderbüro.
O-Töne: notieren Sie Stimmen der Kinder / Beteiligten
"Am Hauptbahnhof habe ich Angst, da sind viele Obdachlose" Kind 12 Jahre. "Ich brauche unbedingt meine Mama. Immer", Kind 3,5 Jahren. "Mmm, so Wasserspiele in der Stadt wären gut. Zur Erfrischung. Ohne Eintritt", Kinder 5,8 und 10 Jahre. "Ich finde es in der Innenstadt viel zu schmutzig. Überall liegt Müll. Manchmal riecht es schlimm nach Pipi", Kind 9 Jahre. "Ich wünsche mir viel mehr Bäume. Schon wegen dem Schatten. Im Sommer ist es mega heiß. Das hält man kaum aus und wird dann schlapp.", Kind, 10 Jahre. "Ich finde es traurig, dass so viele Menschen obdachlos sind und auf der Straße schlafen müssen. Ich laufe jeden Tag zur Schule daran vorbei. Es macht mich echt traurig. Wie kann man gut leben, wenn andere gar nicht gut leben", Kind, 10 Jahre. "Ich habe ein gutes Leben. Besser geht es nicht", Kind, 5,5 Jahre. "Meine Mama und Papa und mein Bruder und Oma und Opas. Wenn alle da sind ist das Leben gut", Kind, 6 Jahre. "Ein gutes Leben hast du, wenn dich jemand lieb hat. So wie bei mir", Kind, 7 Jahre. "Es ist zu schmutzig auf den Straßen. So kann man nicht gut leben.", Kind, 8 Jahre. "Der Hauptbahnhof macht mir Angst, es sind viele Obdachlose da", Kind, 11 Jahre.
Das hat gut geklappt (War die Methode geeignet? Was muss unbedingt bedacht werden, damit es gelingt?)
Alles hat gut geklappt. Tipp: bei konzertierten Veranstaltungen beachten, dass ganz genau abgesprochen werden muss, welche Einrichtung, welche Info an das Kinderbüro weitergibt für eine gelungene und klare Online-Darstellung der gemeinsamen Veranstaltung.
Das sollte man vermeiden (Hindernisse und Widrigkeiten?)
Wir haben uns vom Zeitplan her für die kreativen Aktionen mit den Kindern verschätzt. Wir hätten noch viel mehr Zeit benötigt um alle angedachten Aktionen zu verwirklichen. Deshalb konnte die Mesh-Plane mit den Kinderkunstwerken nicht gedruckt werden. Dieses wollen wir ggf. im nächsten Jahr nachholen.
Ebenso haben wir für das Kinderrechte-Fest zusätzliches Material (großes Seifenblasen-Set) zur Beschäftigung der Kinder benötigt, was wir bei der Antragstellung so nicht bedacht hatten.
Ebenso haben wir für das Kinderrechte-Fest zusätzliches Material (großes Seifenblasen-Set) zur Beschäftigung der Kinder benötigt, was wir bei der Antragstellung so nicht bedacht hatten.