Kinderrechte und Demokratie kreativ
Beschreibung
4 Tage Rap-Workshop. Von 07.04.-10.04.2025. Thema Kinderrechte. + Abschlussveranstaltung am 06.06.25
Workshop Tag 1: Einführung/Kinderrechte/Rap
Workshop Tag 1: Einführung/Kinderrechte/Rap
09:00 - 09:30 Begrüßung und Warm-Up
09:30 - 10:30 Einführung in das Thema Kinderrechte
10.30 - 11.00 Grundlagen des Rap
11:00 - 11:15 Pause
11:15 - 11:30 Artikel 6 und 27 der UN-Kinderrechtskonvention
11:30 - 12:30 Texte schreiben: Erste Ideen und Entwürfe (in Kleingruppen am Main)
12:30 - 13:00 Präsentation der ersten Entwürfe, der Hook und Feedback-Runde
Workshop Tag 2: Vertiefung und Techniken
09:00 - 09:30 Begrüßung und Wiederholung der ersten Ergebnisse
09:30 - 11:00 Vertiefung der Textarbeit in 4-Gruppen (jede Gruppe bekommt einen Teil des Textes)
11:00 - 12:30 Hook und erste Übungen am Mikrophone (+ Zeit draußen auf dem Spielplatz)
12:30 - 13:00 Präsentation der verfeinerten Texte und Feedback-Runde
Workshop Tag 3: Vorbereitung und Aufnahmen
09:00 - 09:30 Begrüßung
09:30 - 10:00 Einführung UNICEF Kinderrechtebuch
10:30 - 11.00 Erste Tonaufnahmen (die wartenden Kinder malten Mandala)
11:00 - 12:30 Gemeinsamer Videodreh im Stadtteil (Kinder durften eigenständig in Gruppen mit dem Tablet filmen)
12:30 - 13:00 Abschluss und Feedback-Runde
Workshop Tag 4: Videodreh und Abschluss
09:00 - 09:30 Warm-Up: Begrüßung und Präsentation erster Entwurf der Video- und Sogaufnahmen
09:30 - 12:00 Drehen des Videos: Gruppenaufnahmen und individuelle Szenen + zweite Gruppe Tonaufnahme
12:00 - 12:45 Nachbearbeitung
12:45 - 13:00 Reflexion + Eis essen
Indoor
Outdoor
Veranstalter und Beteiligte
Das Kinderbüro übernahm die Finanzierung. Die Durchführung wurde von zwei Mitarbeitenden der Caritas durchgeführt, darunter ein Mitarbeiter des Hip-Hop Mobil und ein freischaffender Künstler. Für die Betreuung und Unterstützung der Kinder stellte das DRK drei bis vier Mitarbeitende zur Verfügung.
Gruppengröße
20 - 30
Benötigtes Budget
Über 1.000 €
Dauer
Längerer Zeitraum
Wie wurde der Bezug zu den Kinderrechten hergestellt?
Der Bezug zu den Kinderrechten wurde von Anfang an als zentrales Thema in den Workshop integriert. Bereits am ersten Tag erfolgte eine ausführliche Einführung in das Thema Kinderrechte, bei der die Teilnehmer*innen altersgerecht über ihre Rechte informiert wurden.
Besonders im Fokus standen Artikel 6 (Recht auf Leben, Überleben und Entwicklung) sowie Artikel 27 (angemessene Lebensbedingungen) der UN-Kinderrechtskonvention. Diese Artikel wurden nicht nur theoretisch besprochen, sondern aktiv in den kreativen Schaffensprozess eingebunden.
Durch gezielte Fragestellungen und gemeinsame Diskussionen erarbeiteten die Teilnehmenden, was diese Rechte in ihrem Alltag bedeuten und welche persönlichen Erfahrungen sie damit verbinden. Diese Reflexionen bildeten anschließend die inhaltliche Grundlage für die Textarbeit.
In der Schreibphase hatten die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Gedanken, Wünsche und auch Kritik kreativ in eigenen Rap-Texten auszudrücken. Dabei wurden die Kinderrechte nicht abstrakt behandelt, sondern durch persönliche Perspektiven greifbar gemacht.
Besonders im Fokus standen Artikel 6 (Recht auf Leben, Überleben und Entwicklung) sowie Artikel 27 (angemessene Lebensbedingungen) der UN-Kinderrechtskonvention. Diese Artikel wurden nicht nur theoretisch besprochen, sondern aktiv in den kreativen Schaffensprozess eingebunden.
Durch gezielte Fragestellungen und gemeinsame Diskussionen erarbeiteten die Teilnehmenden, was diese Rechte in ihrem Alltag bedeuten und welche persönlichen Erfahrungen sie damit verbinden. Diese Reflexionen bildeten anschließend die inhaltliche Grundlage für die Textarbeit.
In der Schreibphase hatten die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Gedanken, Wünsche und auch Kritik kreativ in eigenen Rap-Texten auszudrücken. Dabei wurden die Kinderrechte nicht abstrakt behandelt, sondern durch persönliche Perspektiven greifbar gemacht.
Welches Ziel wurde verfolgt? Wurde das Ziel erreicht? Woran machen Sie das fest?
Das Ziel war den Kindern die Kinderechte näher zu bringen und musikalisches Interesse zu entwickeln bzw. zu fördern.
Das Hauptziel des Workshops war es, Kindern und Jugendlichen ihre Rechte auf kreative Weise näherzubringen und ihnen gleichzeitig eine Ausdrucksform zu bieten, in der sie ihre Gedanken und Gefühle artikulieren können. Dabei sollten insbesondere Selbstbewusstsein, Sprachkompetenz und Kreativität gefördert werden. Der Workshop sollte Räume schaffen, in denen Kinder ihre Stimme erheben und gesellschaftliche Themen, die sie betreffen, thematisieren können – mit einem Fokus auf Kinderrechte.
Ja, wir glauben, dass wir das Ziel erreichten. Das zeigt sich zum einen an der aktiven Beteiligung der Teilnehmenden während der gesamten Workshop-Zeit: Sie brachten viele persönliche Erfahrungen und Meinungen ein, zeigten Engagement bei der Textarbeit und identifizierten sich mit den Inhalten. Besonders deutlich wurde dies in den Rap-Texten, die nicht nur sprachlich kreativ, sondern auch inhaltlich reflektiert und berührend waren.
Das positive Feedback der Gruppe untereinander und der Stolz auf das eigene Werk sind ebenfalls starke Indikatoren für die Zielerreichung.
Das Hauptziel des Workshops war es, Kindern und Jugendlichen ihre Rechte auf kreative Weise näherzubringen und ihnen gleichzeitig eine Ausdrucksform zu bieten, in der sie ihre Gedanken und Gefühle artikulieren können. Dabei sollten insbesondere Selbstbewusstsein, Sprachkompetenz und Kreativität gefördert werden. Der Workshop sollte Räume schaffen, in denen Kinder ihre Stimme erheben und gesellschaftliche Themen, die sie betreffen, thematisieren können – mit einem Fokus auf Kinderrechte.
Ja, wir glauben, dass wir das Ziel erreichten. Das zeigt sich zum einen an der aktiven Beteiligung der Teilnehmenden während der gesamten Workshop-Zeit: Sie brachten viele persönliche Erfahrungen und Meinungen ein, zeigten Engagement bei der Textarbeit und identifizierten sich mit den Inhalten. Besonders deutlich wurde dies in den Rap-Texten, die nicht nur sprachlich kreativ, sondern auch inhaltlich reflektiert und berührend waren.
Das positive Feedback der Gruppe untereinander und der Stolz auf das eigene Werk sind ebenfalls starke Indikatoren für die Zielerreichung.
Material: Welche Hilfsmittel haben Sie eingesetzt? Buch, Film, Spiel etc.?
Musikboxen, Tablets, Musikapps, Informationsheft über Kinderrechte, UNICEF Kinderrechte Heft, Schwungtuch
Methoden: Wie haben Sie die Aktion umgesetzt?
PowerPoint Präsentation, Gruppendiskussionen, Songwriting, Videos/Bilder von und mit Kindern, gemeinsames Entwickeln und Einüben von Texten
Ablauf: Welche Phasen gab es bei der Aktion?
Einführung in die Kinderrechte, Entwicklung von Texten und Reimen, Einüben, Entwicklung vom Musikvideo, Aufnahme der einzelnen Parts des Songs
Nützliche Informationen wie Literatur o.ä. Welche Quellen für Informationen wurden genutzt und sind zu empfehlen?
Infoheft zum Thema Kinderrechte
O-Töne: notieren Sie Stimmen der Kinder / Beteiligten
"Wir haben so cool gerappt", "Wir werden Superstars",
Das hat gut geklappt (War die Methode geeignet? Was muss unbedingt bedacht werden, damit es gelingt?)
Die Kinder müssen da abgeholt werden wo sie sind; kleinere Kinder brauchen andere Beschäftigungen, während schwieriger Prozesse; Besonders bei Aufgaben die viel Mut erfordern (Aufführungen vor Anderen) müssen die Kinder ermutigt und unterstützt werden. Mehr Stimm-, Sprach- und Rhythmusübungen zum Einstieg. Die Geschichte des Raps/Hip-Hops (wenn mehr Zeit gewesen wäre). Zwei Räume, damit die Kinder bei der Tonaufnahme nicht gestört werden
Das sollte man vermeiden (Hindernisse und Widrigkeiten?)
Überforderungen, zu viel Druck, Aufgaben die nur für einzelne Kinder gedacht sind, während andere nichts zu tun haben. Klärung von Aufsichtspflicht sollte vorher besprochen werden, lieber kleinere Gruppen im gleichen Alter. Am Tag der Abschlussveranstaltung war auch das Opferfest, leider haben wir das bei der Planung vorab vergessen zu beachten und deshalb konnten manche Kinder nicht daran teilnehmen.


