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Kinderrechtefest für ALLE Kinder in Nied

Beschreibung
Kinderrechtefest für ALLE Kinder in Nied- Mit-Mach-Angebote (Kinder-Wünsche-Wand, Wir bauen uns die Welt, Fußballturnier der besonderen Art, Wasser-Sportangebot, Parkour mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen, Zauber-Äpfel, Bällebad, Hüpfburg, Kreativangebote: Murmelbilder, Knautschbälle, Luftballon modellieren, Falten, Geschichtenzelt (Buch zum Thema Kinderrechte), Gebärdensprachkurs, gemeinsamer Tanz) 
in Kooperation und unter Beteiligung der Panoramaschule in Nied

Indoor
Outdoor

Outdoor


Veranstalter und Beteiligte
Geplant und durchgeführt vom Haus der Volksarbeit e. V. in Kooperation mit dem AK Kita Nied, Kinderbeauftragte Nied, ASB Frankfurt/Übergangsunterkunft Dürkheimerstrasse, Caritasverband Frankfurt e. V., Panoramaschule Nied

Gruppengröße
> 50
Benötigtes Budget
Über 1.000 €
Dauer
Halbtags: drei bis vier Stunden

Wie wurde der Bezug zu den Kinderrechten hergestellt?
Dieses Jahr steht der Artikel 23 "Recht auf Förderung von Kindern mit Behinderung als zentrales Kinderrecht im Mittelpunkt der Stadt der Kinder 2024. Aus diesem Grund wird eine Kooperation mit der Panoramaschule in Nied explizit für die Ausgestaltung des Kinderrechtefestes in Nied aufgebaut. So gibt es neben vielfältigen Mit-Mach-Angeboten u. a. einen Vorlesestand mit Büchern (z. B. Wimmelbücher mit Rollstühlen, Fühlbücher etc.), der durch die Auswahl der Bücher das diesjährige Kinderrecht in den Fokus stellt und als Gesprächseinstieg in das Thema verstanden wird. Alle beteiligten Einrichtungen besprechen im Vorfeld das Kinderrecht (Artikel 23) mit den Kindern ausführlich und weisen auf die weiteren Kinderrechte hin. In Planungsgesprächen mit der Panoramaschule wurden alle Mit-Mach-Angebote bezüglich ihres barrierefreien Zugangs besprochen und umgesetzt. Zu betonen ist in diesem Zusammenhang die Vielfalt der Kinder mit ihren vielfältigen Begabungen, die beim Kinderrechtefest 2024 in Nied aufeinandertreffen und dadurch gegenseitig voneinander profitieren. Außerdem wird es während der Stadt der Kinder eine Kinder-Wünsche-Wand geben, an dem sich alle anwesenden Kinder beteiligen können. Hier erhalten sie die Möglichkeit, mit anderen Kindern über ihre Wünsche in Austausch zu treten und die Sicht der Kinder mit Behinderungen und ihre Wünsche und ggf. Unterschiedlichkeiten kennenzulernen. Zudem können Wünsche für den Stadtteil, unter der besonderen Berücksichtigung der Barrierefreiheit, formuliert werden. Die gesammelten Wünsche werden dann von der Kinderbeauftragten in Nied in geeigneten Gremien vorgestellt. Zusätzlich wird es wieder ein Angebot zum Thema Demokratie geben. Mit dem Titel "Wir bauen uns die Welt“ sind Alle Kinder und Familien eingeladen, sich mit unterschiedlichsten Materialien ihre eigene Welt zu erbauen. Im anschließenden Gespräch zum Thema Demokratie wird das Erlebte gemeinsam ausgewertet. Zum Abschluss der Veranstaltung soll es für alle Anwesenden ein gemeinsames Tanzangebot geben, bei dem sich alle aktiv beteiligen können. Dieses wird unterstützt und begleitet durch die Tanz-AG der Panoramaschule.

Welches Ziel wurde verfolgt? Wurde das Ziel erreicht? Woran machen Sie das fest?
Wir wollten mit dem Kinderrechtefest für ALLE Kinder in Nied vielfältige Begegnungen ermöglichen, um alle Kinder mit all ihren Unterschiedlichkeiten miteinander in Kontakt zu bringen und das Recht auf Förderung von Kindern mit Behinderung als zentrales Kinderrecht in den Mittelpunkt der diesjährigen Stadt der Kinder in Nied zu stellen.
Wir haben dies erreicht, da in den Rückmeldungen (Auswertungsrunde im AK Kita Nied) deutlich wurde, dass die Atmosphäre am Vormittag schön und sehr bewegend war, aufgrund der Begegnungen zwischen den einzelnen Kindern/Gruppen beider Schulen (Friedrich-List-Schule/Panoramaschule) und alle  "ohne Barrieren“ miteinander in Kontakt gekommen sind. 
Auch der Ort war sehr gut gewählt, da durch die Weitläufigkeit des Geländes  z. b. auch autistische Kinder einen ruhigen Platz finden konnten und sie somit individuell entscheiden konnten, wo sie sich verorten, um gut am Fest teilnehmen zu können. 
Der angebotene Gebärdensprachkurs schaffte neue Möglichkeiten zum Austausch und Kennenlernen untereinander.

Material: Welche Hilfsmittel haben Sie eingesetzt? Buch, Film, Spiel etc.?
- Vorlesestand mit Büchern (z. B. Wimmelbücher mit Rollstühlen, Fühlbücher etc.)
- Kreativmaterialien,
- Sportmaterialien
- Spielmaterial für Kleinkinder
- Gebärdenplakate
- Äpfel
- Musikbox für die Musik beim gemeinsamen Tanz etc.

Methoden: Wie haben Sie die Aktion umgesetzt?
Alle Mit-Mach-Angebote wurden bezüglich ihres barrierefreien Zugangs besprochen und umgesetzt. Dabei wurde darauf geachtet, dass ALLE Kinder mit ihren jeweiligen Möglichkeiten mit einbezogen werden konnten. Des Weiteren war uns bei der Durchführung die Durchmischung der einzelnen Gruppen und die Kontakte untereinander sehr wichtig, damit vielfältige  Begegnungen ermöglicht werden konnten und dadurch auch für die Zukunft nachhaltig Barrieren abgebaut werden können.

Ablauf: Welche Phasen gab es bei der Aktion?
Es gab unterschiedliche Phasen, da die Kinder und Familien sich über die Zeitspanne immer wieder neu mischten und somit neue Begegnungen geschaffen werden konnten. 
Am Vormittag waren überwiegend Schulklassen aus der Friedrich-List-Schule und der Panoramaschule sowie Familien mit einzelnen Kindern im Altern von 0 bis 3 Jahren vor Ort. Gegen Mittag kamen dann Horte und Kitas und Familien aus der Übergangsunterkunft mit dazu. Am Nachmittag mischten sich dann noch weitere Familien und einzelne Kinder unter die anderen Gruppen. Zum Abschluss des Festes gegen 15:15 Uhr fand ein gemeinsamer Abschlusstanz mit allen Beteiligten statt. Dieser wurde geleitet und begleitet von den Kindern und der Schulsozialarbeiterin der Friedrich-List-Schule, da die TanzAG der Panoramaschule leider kurzfristig nicht am Kinderrechtefest teilnehmen konnte.

Nützliche Informationen wie Literatur o.ä. Welche Quellen für Informationen wurden genutzt und sind zu empfehlen?
Buchtipp: Ich bin ein Kind und ich habe Rechte" von Alain Serres, Aurélia Fronty, ISBN 078-3-314-10174-8

O-Töne: notieren Sie Stimmen der Kinder / Beteiligten
"Das war cool!", "vielen Dank für das tolle Fest!" (von einzelnen Kindern), "Es war eine schöne und sehr bewegende Atmosphäre" (Fachkräfte), "Die Honorarkräfte waren sehr engagiert und dadurch war alles entspannt" (Fachkräfte/Eltern)

Das hat gut geklappt (War die Methode geeignet? Was muss unbedingt bedacht werden, damit es gelingt?)
Das Fest hat sehr gut geklappt, da genügend Honorarkräfte vor Ort waren, damit man an allen Ständen individuell auf alle Kinder eingehen konnte.  
Es war auch immer eine Springer-Honorarkraft vor Ort, die bei kleineren Notfällen (wie u. a. Nasenbluten), Gewitterwarnung etc. schnell und gut mit unterstützen konnte. 
Sehr gut war dieses Jahr auch die Beschilderung der Toilette, damit diese schnell gefunden werden konnte. 
Außerdem war es gut, dass die Gruppen zeitlich gestaffelt ankamen, damit alle in Ruhe ankommen und sich auf dem Fest verorten konnten.

Das sollte man vermeiden (Hindernisse und Widrigkeiten?)
Wenn nur ein "Essensstand" vorhanden ist, sollten noch mehr Äpfel gekauft werden, dass die Kinder/Familien sich auch zwei Mal an dem Angebot beteiligen können, wenn sie Hunger haben. 
Bei der Planung wo die einzelnen Stände auf dem Platz verortet sind, sollten die Erfahrungen (mehr Platz/weniger Stände am Ein-/Ausgang, bessere Sichtbarkeit etc.) mitberücksichtigt werden.

Eingang Stadt der Kinder in Nied 2024
Wünsche-Wand

Kreativangebot (Murmelbilder)
Gemeinsamer Abschlusstanz
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