Was ich mir für meinen Stadtteil wünsche
Beschreibung
Die Veranstaltung richtete sich an Hortkinder der Martin-Buber-Schule, die die Kita besuchen. Weiterhin ist der unmittelbar neben der Kita gelegene Spielplatz kürzlich saniert worden. Deswegen richteten sich die Fragen hauptsächlich auf die Schule und den Spielplatz. Die Kinder wurden von ihrer Kitagruppe kompetent auf die „Sprechstunde“ vorbereitet und hatten sich im Vorfeld bereits Gedanken gemacht. Geplant war, dass die Kinder sich nicht nur schreiberisch sondern auch zeichnerisch betätigen. Die zeichnerische Ausdrucksmöglichkeit hat die Kinder in dem Setting jedoch nicht interessiert.
Indoor
Outdoor
Veranstalter und Beteiligte
sadsad *+
Gruppengröße
20 - 30
Benötigtes Budget
20 - 100 €
Dauer
Stunden: bis drei Stunden
Wie wurde der Bezug zu den Kinderrechten hergestellt?
Es gab am Anfang eine kurze Erläuterung, die von den Kindern aber kaum angenommen wurde, weil sie von der Kita bereits vorbereitet worden waren und sehr motiviert waren, ihr Recht auf Beteiligung und Gehör umgehend wahrzunehmen.
Welches Ziel wurde verfolgt? Wurde das Ziel erreicht? Woran machen Sie das fest?
Das Ziel bestand darin, dass Kinder lernen, dass ihre Meinung zählt und eben auch darin, wie wichtig demokratische Verhältnisse sind, in denen man seine Meinung sagen darf und in denen auch Dinge, die dem Gemeinwohl dienen umgesetzt werden. Das Ziel wurde erreicht.
Material: Welche Hilfsmittel haben Sie eingesetzt? Buch, Film, Spiel etc.?
- Fragebögen
- Stifte
- eine Tischdecke (mit dem Kinderbeauftragten-Logo)
Methoden: Wie haben Sie die Aktion umgesetzt?
Ich bin in der Methodik ein wenig überrollt worden, weil die Kids, die kurze Einführung gerade noch so ertrugen, um sich dann eben bereits sofort zu ihren Wünschen zu äußern, über die sie sich öffentlich bereits ausführlich Gedanken gemacht hatten.
Ablauf: Welche Phasen gab es bei der Aktion?
- Einführung
- Gespräch zu den Wünschen der Kinder
- Ausfüllen der Fragebögen
- Kurze Abschlussrunde
Nützliche Informationen wie Literatur o.ä. Welche Quellen für Informationen wurden genutzt und sind zu empfehlen?
„Die 50 besten Spiele zu den Kinderrechten“
O-Töne: notieren Sie Stimmen der Kinder / Beteiligten
„Ich möchte Sträucher zum Verstecken wie beim Zoo.“
„Eine Brücke von der Schule bis zum Hort, weil der Weg so gefährlich ist.“
„Eine Brücke von der Schule bis zum Hort, weil der Weg so gefährlich ist.“
Das hat gut geklappt (War die Methode geeignet? Was muss unbedingt bedacht werden, damit es gelingt?)
Die Beteiligung an sich. Die Kinder waren wirklich sehr motiviert, ihre Meinung einzubringen. Eine Erzieherin aus der Kita hat das Gespräch mit den Kindern umfassend protokolliert und das Protokoll auch umgehend gesendet. Das war sehr hilfreich auch für die Umsetzung von Vorschlägen an den Ortsbeirat.
Das sollte man vermeiden (Hindernisse und Widrigkeiten?)
Überfrachten. Die Möglichkeit der zeichnerischen Darstellung war gar nicht notwendig und fand auch keinen Anklang, weil die Kinder allesamt schon schreiben konnten und wollten.