Welt der Superheld*innen
Beschreibung
Es fanden vier Einheiten in der ESB der Karmelieter- und Weißfrauenschule statt. In der ersten Einheit lernten die Kinder spielerisch die Kinderrechte kennen, wobei der Artikel 23 der Kinderrechte besonders hervorgehoben wurde. In den folgenden Einheiten arbeiteten die Kinder gemeinsam mit der Künstlerin Janine Maschinsky kreativ an ihren Porträts. Hierzu wurden vorab Fotos der Kinder gemacht und auf A3 gedruckt. Dabei durften die Kinder sich als Superheld*innen gestalten. Im Anschluss an die Einheiten gab es eine öffentliche Veranstaltung am Willy-Brandt-Platz, bei der die Kunstwerke der Kinder vorgestellt wurden. Kindergruppen und interessierte Passant*innen konnten sich dort selbst in Superheld*innen verwandeln, Superheld*innen Buttons gestalten und unseren Inklusionsplaneten vervollständigen. Durch Aussagen zu den Fragen "welche Superkraft hättest du gerne, welche Superkraft bringst du mit auf den Inklusionsplaneten und mit welcher Superkraft würdest du die Welt verändern; was ist gut auf dieser Welt, was muss sich ändern damit alle Menschen teilhaben können" wuchs der Planet im Laufe des Tages und wurde immer bunter und vielfältiger.
Indoor
Outdoor
Veranstalter und Beteiligte
Geplant und durchgeführt von Jugendhilfe in der Grundschule Modell 2 - Internationales Familienzentrum und der Künstlerin Janine Maschinsky - projektmaschinE
Gruppengröße
> 50
Benötigtes Budget
Über 1.000 €
Dauer
Längerer Zeitraum
Wie wurde der Bezug zu den Kinderrechten hergestellt?
Durch die Jugendhilfefachkräfte wurde den Kindern der ESB
Karmeliter-Weißfrauenschule eine Einheit zu den Kinderrechten mit besonderem
Fokus auf Art. 23 angeboten. Die Kinder entschieden freiwillig, ob sie an der
Einheit und dem anschließenden Kreativ-Workshop teilnahmen. Zu Beginn
überlegten die Kinder, welche Bedürfnisse haben Kinder und was brauchen sie für
ein gutes Leben? In einem zweiten Schritt wurde diese Frage auf individuelle
Bedürfnisse weiter fokussiert und dabei auf verschiedene Behinderungen eingegangen.
Aus dem Buch „Alle Behindert! 25 spannende und bekannte Beeinträchtigungen in
Wort und Bild“ wurden Steckbriefe von Kindern mit Beeinträchtigung als Beispiel
genutzt. Hieran wurde deutlich, dass Beeinträchtigungen sehr vielfältig sind
und sich aus gesellschaftlichen Lebensumständen ergeben - Menschen also
behindert werden und nicht "behindert" sind. In einem zweiten Schritt
füllten die Kinder eigene Steckbriefe aus und überlegten, an welchen Stellen
sie in der Welt an Grenzen kommen oder Beeinträchtigungen erleben. Hieran
anknüpfend wurde die Frage gestellt: „Welche Superkraft würde dein Leben oder
das Leben anderer bereichern?“. Hierbei ging es darum, was die Kinder gut
können, was sie einzigartig und besonders macht - oder was sie gerne können
würden.
Kreativ-Workshop: Gestaltung der Superheld*innen; Anknüpfend an die Frage: „Was wäre deine Superkraft, welche*r Superheld*in wärst du? Was würdest du verändern, in der Schule, in der Stadt, im öffentlichen Raum?“, schlossen sich drei kreative Projekttage an. Diese wurden durch die Künstlerin ProjektmaschinE begleitet. Die Kinder wurden fotografiert und gestalteten aus ihrem Bild eine Superheld*in mit einer bestimmten Superkraft. Sie bastelten außerdem Kostüme und verwandelten sich in eine*n Superheld*in. An einem gemeinsamen Aktionstag wurden ihre Collagen auf dem Willy-Brandt-Platz ausgestellt. Außerdem konnten Kindergruppen die Aktion besuchen und den Inklusionsplaneten gestalten und sich selbst in Superheld*innen verwandeln. Auch andere Zielgruppen konnten sich an der Aktion beteiligen. So konnten zum Beispiel Bewohner*innen des Bahnhofsviertel ebenso teilhaben und ihre Meinung auf dem Planeten kund tun.
Kreativ-Workshop: Gestaltung der Superheld*innen; Anknüpfend an die Frage: „Was wäre deine Superkraft, welche*r Superheld*in wärst du? Was würdest du verändern, in der Schule, in der Stadt, im öffentlichen Raum?“, schlossen sich drei kreative Projekttage an. Diese wurden durch die Künstlerin ProjektmaschinE begleitet. Die Kinder wurden fotografiert und gestalteten aus ihrem Bild eine Superheld*in mit einer bestimmten Superkraft. Sie bastelten außerdem Kostüme und verwandelten sich in eine*n Superheld*in. An einem gemeinsamen Aktionstag wurden ihre Collagen auf dem Willy-Brandt-Platz ausgestellt. Außerdem konnten Kindergruppen die Aktion besuchen und den Inklusionsplaneten gestalten und sich selbst in Superheld*innen verwandeln. Auch andere Zielgruppen konnten sich an der Aktion beteiligen. So konnten zum Beispiel Bewohner*innen des Bahnhofsviertel ebenso teilhaben und ihre Meinung auf dem Planeten kund tun.
Welches Ziel wurde verfolgt? Wurde das Ziel erreicht? Woran machen Sie das fest?
Ein Ziel war es die Kinder im Allgemeinen über die Kinderrechte zu informieren und sie spielerisch an das Thema heranzuführen. Insbesondere sollte auf den Artikel 23 eingegangen werden, was an Hand des Buches , sowie des Theorieteils gelungen ist. Außerdem sollte ein Transfer zur eigenen Lebenswelt geleistet werden, was anhand der Collagierung der Portrais gelungen ist. Den Kindern sollte ein Raum geboten werden, in dem sie ihre Collagen und Meinungen äußern konnten, dies ist mit der Ausstellung und der Gtesaltung des Inklusionsplaneten auf dem Willy-Brandt-Platz ebenfalls gelungen. Ein weiteres Ziel war es Passant*innen auf die Kinderrechte aufmerksam zu machen, dieses Ziel ist durch den öffentlichen Raum am Willy-Brandt-Platz und die dadruch gute Lage gut gelungen. Viele Intreressierte blieben stehen, erkundigten sich oder beteiligten sich.
Material: Welche Hilfsmittel haben Sie eingesetzt? Buch, Film, Spiel etc.?
Buch - Alle behindert! 25 spannende und bekannte Beeinträchtigungen in Wort und Bild, Bastelmaterial für die Kreativworkshops, - Willy-Brand-Platz: Buttonmaschine, Bastelmaterial für Kostüme, Anregende Fragestellungen auf Plakaten, Bücher zum anschauen, Bastelmaterial für Aussagen auf Inklusionsplanet
Methoden: Wie haben Sie die Aktion umgesetzt?
1. Kooperation mit der Künstlerin Janine Maschinsky
-projektmaschinE war hilfreich und sehr gut, da ihre künstlerische Expertise bei
der Umsetzung sehr hilfreich und unterstützend war.
2. Auch die Kooperation mit allen Beteiligten wie z.B Polizei, ESB, Ordnungsamt, Stadtschulamt und Oper lief sehr gut und es gab am Aktionstag keine Probleme.
3. Einbindung von Modell 1 Fachkräften, dadurch konnte die Präsenz auch bei vielen Kindergruppen gut gewährleistet werden
4. durch die Bastelaktion im Vorfeld waren die Kinder auf den Aktionstag am Willy-Brandt-Platz gut vorbereitet und wussten worum es dabei geht. Sie kannten bereits die Kinderrechte und auch den Artikel 23.
5. Platzwahl war sehr gut, es war viel Durchlauf auch von interessierten Passant*Innen, Stimmung und Wetter waren auch gut.
2. Auch die Kooperation mit allen Beteiligten wie z.B Polizei, ESB, Ordnungsamt, Stadtschulamt und Oper lief sehr gut und es gab am Aktionstag keine Probleme.
3. Einbindung von Modell 1 Fachkräften, dadurch konnte die Präsenz auch bei vielen Kindergruppen gut gewährleistet werden
4. durch die Bastelaktion im Vorfeld waren die Kinder auf den Aktionstag am Willy-Brandt-Platz gut vorbereitet und wussten worum es dabei geht. Sie kannten bereits die Kinderrechte und auch den Artikel 23.
5. Platzwahl war sehr gut, es war viel Durchlauf auch von interessierten Passant*Innen, Stimmung und Wetter waren auch gut.
Ablauf: Welche Phasen gab es bei der Aktion?
1. Phase Einheit für die Kinder zum Kennenlernen der Kinderrechte.
Zu Beginn überlegten die Kinder, welche Bedürfnisse haben Kinder und was brauchen sie für ein gutes Leben? Dies wurde bildlich dargestellt und auf einem Plakat festgehalten. In einem zweiten Schritt wurde diese Frage auf individuelle Bedürfnisse weiter fokussiert und dabei auf verschiedene Behinderungen eingegangen. Aus dem Buch „Alle Behindert! 25 spannende und bekannte Beeinträchtigungen in Wort und Bild“ wurden Steckbriefe von Kindern mit Beeinträchtigung als Beispiel genutzt. Die Kinder bekamen einen leeren Steckbrief und durften diesen individuell ausfüllen. Dabei wurde deutlich, dass jeder Mensch Dinge mitbringt die uns an unsere Grenzen bringen und das es manchmal hilfreich wäre eine Superkraft zu haben um damit besser umgehen zu können. So wurde auf das Thema Superheld*innen eingegangen und die Kinder wurden auf die kommenden Einheiten vorbereitet
2. Phase Kreativ Einheiten: Die Kinder gestalteten ihre Portraits und verwandelten sich zu Superheld*innen mit Aussagen bezüglich ihrer Superpower. Hierfür standen den Kinder diverse Bastelutensilien zur Verfügung.
3.Phase Aktionstag Willy-Brandt-Platz: Ein großer Kreis wird auf den Willy-Brand geklebt und zeigt die Umrandung des Inklusionsplaneten. Außen liegen Schilder mit anregenden Fragestellungen, die von Kindern und Passant*innen auf dem Planeten beantwortet werden können. Kinder haben die Möglichkeit mit der Buttonmaschine Buttons zu basteln oder können sich aus verschiedenen Materialien Superheld*innen Kostüme basteln. Bücher zum Thema Inklusion und Behinderung liegen aus um sich zu informieren. Außerdem können die ausgestellten Plakate der verwandelten Superheld*innen Kinder bewundert werden und eigene Plakate collagiert werden.
Zu Beginn überlegten die Kinder, welche Bedürfnisse haben Kinder und was brauchen sie für ein gutes Leben? Dies wurde bildlich dargestellt und auf einem Plakat festgehalten. In einem zweiten Schritt wurde diese Frage auf individuelle Bedürfnisse weiter fokussiert und dabei auf verschiedene Behinderungen eingegangen. Aus dem Buch „Alle Behindert! 25 spannende und bekannte Beeinträchtigungen in Wort und Bild“ wurden Steckbriefe von Kindern mit Beeinträchtigung als Beispiel genutzt. Die Kinder bekamen einen leeren Steckbrief und durften diesen individuell ausfüllen. Dabei wurde deutlich, dass jeder Mensch Dinge mitbringt die uns an unsere Grenzen bringen und das es manchmal hilfreich wäre eine Superkraft zu haben um damit besser umgehen zu können. So wurde auf das Thema Superheld*innen eingegangen und die Kinder wurden auf die kommenden Einheiten vorbereitet
2. Phase Kreativ Einheiten: Die Kinder gestalteten ihre Portraits und verwandelten sich zu Superheld*innen mit Aussagen bezüglich ihrer Superpower. Hierfür standen den Kinder diverse Bastelutensilien zur Verfügung.
3.Phase Aktionstag Willy-Brandt-Platz: Ein großer Kreis wird auf den Willy-Brand geklebt und zeigt die Umrandung des Inklusionsplaneten. Außen liegen Schilder mit anregenden Fragestellungen, die von Kindern und Passant*innen auf dem Planeten beantwortet werden können. Kinder haben die Möglichkeit mit der Buttonmaschine Buttons zu basteln oder können sich aus verschiedenen Materialien Superheld*innen Kostüme basteln. Bücher zum Thema Inklusion und Behinderung liegen aus um sich zu informieren. Außerdem können die ausgestellten Plakate der verwandelten Superheld*innen Kinder bewundert werden und eigene Plakate collagiert werden.
Nützliche Informationen wie Literatur o.ä. Welche Quellen für Informationen wurden genutzt und sind zu empfehlen?
Buch: Alle behindert! 25 spannende und bekannte Beeinträchtigungen in Wort und Bild
O-Töne: notieren Sie Stimmen der Kinder / Beteiligten
Stimmen der Kinder und Beteiligten der Aktion am Willy-Brandt-Platz werden als Fotos angefügt.
Das hat gut geklappt (War die Methode geeignet? Was muss unbedingt bedacht werden, damit es gelingt?)
1. Kooperation mit der Künstlerin Janine Maschinsky -prjektmaschinE war hilfreich und sehr gut, da ihre künstlerische Expertise bei der Umsetzung sehr hilfreich und unterstützend war.
2. Auch die Kooperation mit allen Beteiligten wie z.B Polizei, ESB, Ordnungsamt, Stadtschulamt und Oper lief sehr gut und es gab am Aktionstag keine Probleme.
3.Einbindung von Modell 1 Fachkräften, dadurch konnte die Präsenz auch bei vielen Kindergruppen gut gewährleistet werden
4. durch die Bastelaktion im Vorfeld waren die Kinder auf den Aktionstag am Willy-Brandt-Platz gut vorbereitet und wussten worum es dabei geht. Sie kannten bereits die Kinderrechte und auch den Artikel 23.
5. Platzwahl war sehr gut, es war viel Durchlauf auch von interessierten Passant*Innen, Stimmung und Wetter waren auch gut.
2. Auch die Kooperation mit allen Beteiligten wie z.B Polizei, ESB, Ordnungsamt, Stadtschulamt und Oper lief sehr gut und es gab am Aktionstag keine Probleme.
3.Einbindung von Modell 1 Fachkräften, dadurch konnte die Präsenz auch bei vielen Kindergruppen gut gewährleistet werden
4. durch die Bastelaktion im Vorfeld waren die Kinder auf den Aktionstag am Willy-Brandt-Platz gut vorbereitet und wussten worum es dabei geht. Sie kannten bereits die Kinderrechte und auch den Artikel 23.
5. Platzwahl war sehr gut, es war viel Durchlauf auch von interessierten Passant*Innen, Stimmung und Wetter waren auch gut.
Das sollte man vermeiden (Hindernisse und Widrigkeiten?)
1. Ausweichmöglichkeit für schlechtes Wetter
2. Werbung früher herausgeben um für die Logo-Situation mit dem Stadtschulamt genug Zeit zu haben. Genauere Überprüfung, ob alle Logos stimmen
3. Personelle und zeitliche Ressource bei Bastelaktion aufstocken. Krankheitsvertretung vorher planen (Plan B machen)
4. Inhaltlich in den Vormittag gehen, Kinder am Nachmittag nicht mehr so aufnahmefähig für inhaltliche Themen
2. Werbung früher herausgeben um für die Logo-Situation mit dem Stadtschulamt genug Zeit zu haben. Genauere Überprüfung, ob alle Logos stimmen
3. Personelle und zeitliche Ressource bei Bastelaktion aufstocken. Krankheitsvertretung vorher planen (Plan B machen)
4. Inhaltlich in den Vormittag gehen, Kinder am Nachmittag nicht mehr so aufnahmefähig für inhaltliche Themen


