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Wie wollen wir in Zukunft leben? (Weltenbau-Workshop)

Beschreibung
Die Ausstellung Fixing Futures im MGGU beschäftigt sich mit unterschiedlichen Zukünften. In Weltenbau-Workshops imaginieren wir gemeinsam eigene Zukünfte, erfinden Technologien und bauen diplomatische Beziehungen auf. Zentral sind die Rechte dieser Zukunftswelten: natürlich vor allem die der Kinder aber auch von erwachsenen Menschen, Tieren oder Flüssen...

Indoor

Indoor

Outdoor

Veranstalter und Beteiligte
Workshops wurden konzipiert vom Museum Giersch der Goethe-Universität unter Mitarbeit des Soziologen und Science Fiction Autors Steven Gonzalez Monserrate, durchgeführt durch zwei freie Mitarbeiter*innen.

Gruppengröße
> 50
Benötigtes Budget
Über 1.000 €
Dauer
Stunden: bis drei Stunden

Wie wurde der Bezug zu den Kinderrechten hergestellt?
Die aktuelle Ausstellung thematisiert unterschiedliche Zukünfte, die heutigen Problemen mit technologischen und postkolonialen Methoden begegnen. In Zusammenarbeit mit einem Science Fiction Autor (der auch als Wissenschaftler an der Ausstellung beteiligt ist), werden Workshops zum Worldbuilding entwickelt, in denen in Kleingruppen zukünftige Welten gebaut werden. Hier steht häufig Terraforming, gesellschaftliche Strukturen, Handel etc. im Mittelpunkt. Für Stadt der Kinder wird die Frage nach Rechten für Menschen und insb. der Kinder, aber auch die Frage nach Rechten für Nicht-
Menschen (z.B. Flüsse) in den Mittelpunkt des Weltenbauens gerückt. Die ausgewählten Artikel 6 und 27 sind hier zentral angesprochen, aber auch alle anderen könnten in unterschiedlichen Welten diskutiert werden. Dazu werden zu den Rechten Impulsfragen vorbereitet, die den kleinen Weltenbauern als Problemstellungen präsentiert werden. Neben der Gruppenarbeit entstehen auch individuelle Zeichnungen oder Basteleien, z.B. um ein Transportmittel zu visualisieren.
Auch ein Austausch der Gruppen wird motiviert, wenn Botschafter*innen zu anderen Gruppen entsandt werden, um Beziehungen zu knüpfen oder den Status der Rechte in anderen Welten/Zukünften zu untersuchen. Der Abschluss sollte daraus bestehen, dass den beteiligten Kindern klar wird, dass Rechte in Zukünften und Gegenwarten relevant sind und das sie das Recht haben, heute und zukünftig gute Lebensbedingungen vorzufinden.

Welches Ziel wurde verfolgt? Wurde das Ziel erreicht? Woran machen Sie das fest?
Vorrangiges Ziel war es, das Museum als Ort der Teilhabe erlebbar zu machen - auch für Schüler*innen, die vielleicht noch nicht um Museum waren. Auch wenn nur ein Teil der Workshops gebucht wurde, konnte dies zumindest für einige Klassen ermöglicht werden. Außerdem ein Gefühl der Wirkmächtigkeit in Bezug auf den Klimawandel zu vermitteln: Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos. Der Fokus auf Kinderrechte hat es ermöglicht, die Science Fiction nicht ins phantastische hin zu lenken, sondern auf konkrete Ansprüche und Forderungen.

Material: Welche Hilfsmittel haben Sie eingesetzt? Buch, Film, Spiel etc.?
Die in der Ausstellung präsentierten Kunstwerke bieten eine Menge Anschauungsmaterial und laden zur Diskussion ein. Im praktischen Teil wurden gemeinsam zukünftige Welten mit vielfältigem Bastelmaterial realisiert.

Ablauf: Welche Phasen gab es bei der Aktion?
Besuch der Ausstellung "Fixing Futures" im MGGU, praktischer Teil: 1. Die Welt, z.B.: Entwickelt eine eigene Welt der Zukunft! Wie sieht Frankfurt (die Erde) in 100 Jahren aus? 2. Die Katastrophe, etwas Unerwartetes passiert (entweder für alle Gruppen gleich oder für jede Welt etwas passendes) z.B.: Vulkanausbruch, Pandemie, Stromausfall, Erwärmung triggert Kipppunkte. 3. Veränderung: Wie erinnert die Gesellschaft das vergangene Ereignis, wie hat sie sich weiter entwickelt? Diskussion um Rechte: Wer braucht was? 

Das hat gut geklappt (War die Methode geeignet? Was muss unbedingt bedacht werden, damit es gelingt?)
Um eine Diskussion über die Rechte auch wirklich zu führen, brauchten wir etwas mehr Zeit, als zunächst eingeplant. Alle Gruppen waren aber motiviert genug, diese Zeit auch zu investieren.

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Alle Texte, die Sie hier finden, stammen aus vielen verschiedenen Federn. Um diese Vielfalt zu erhalten, übernehmen wir die Beiträge unserer Veranstalter:innen so unverändert wie möglich.

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