WIR gestalten unsere Zukunft
Beschreibung
Eine ganze Woche drehte sich alles in unserem Kinderzentrum um die Kinderrechte der Artikel 6 und 27. Es gab Hip Hop Workshops, Selbstbehauptungskurse und eine Vielzahl von kreative Angeboten. Als Abschluss gab es ein großes Fest für alle Kinder und Ihre Eltern.
Indoor
Outdoor
Veranstalter und Beteiligte
Projekt Löwenstark organisiert und durchgeführt von Franziska Deißler (Selbstbehauptungs- und Resilienztrainerin), Hip Hop Projekt organisiert und durchgeführt von Reyhan Cantekin
Gruppengröße
> 50
Benötigtes Budget
Über 1.000 €
Dauer
Woche
Wie wurde der Bezug zu den Kinderrechten hergestellt?
Mit Hilfe der neu angeschafften Büchern (passend zum Thema), konnten wir in Kleingruppen den Kindern vorlesen und danach mit Ihnen ins Gespräch gehen. Das Konzept der Aufführung des Hip Hop Projekts war "Ich bin ein Kind. Ich darf auch!". Es wurden Bewegung, Stimme, Symbolik und Emotion miteinander verbunden, um das sichtbar zu machen, was im Alltag oft übersehen wird: Kinder haben Rechte, sie wollen gehört werden und sind stark. In einem Resilienzkurs extra für unsere Kindergartenkinder haben wir die Kinder in Ihrer Persönlichkeit gestärkt. Diverse kreative Angebote, wie die Gestaltung eines Lebensbaums (Was ist für jeden von den Kindern wichtig zum Leben), das Kinderrechte-Holzmännchen (verkörpert all das was für die Kinder zum Thema dazu gehört; basiert auf den Wünschen der Kinder), Fühlparcours (Nahrung, Gesundheit etc.), Wunscherfüller (Herzen mit den individuellen Wünschen der Kinder) usw. haben das Wochenprogramm abgerundet.
Welches Ziel wurde verfolgt? Wurde das Ziel erreicht? Woran machen Sie das fest?
Unser Ziel war es, so vielen Kindern wie möglich die Kinderrechte (insbesondere die Artikel 6 und 27) nahe zu bringen und diese zu verstehen. In Morgenkreisen und Kinderkonferenzen konnten wir erkennen, das viele Kinder durch Fragen und Anmerkungen begeistert und positiv auf das Thema reagiert haben. Die Umsetzungen der einzelnen Aktionen zeigten ebenfalls, dass die Kinder die Kinderrechte leben und sich dafür stark begeistern lassen. Auch die Rückmeldungen der Eltern waren durchweg positiv.
Material: Welche Hilfsmittel haben Sie eingesetzt? Buch, Film, Spiel etc.?
Diverse Bücher
Methoden: Wie haben Sie die Aktion umgesetzt?
Kinderkonferenzen, Morgenkreise, Workshops, Aktionen über Kinderbildungsnetzwerk
Ablauf: Welche Phasen gab es bei der Aktion?
Wir haben die Kinder schon vor Beginn der Kinderrechtewoche auf verschiede Aktionen im Kinderzentrum vorbereitet. In Morgenkreisen wurden Bücher vorgelesen die das Thema in den Kindergarten brachten. Die Kinder im Hort haben in Kinderkonferenzen Ihre Gedanken mit uns Erziehern zum Thema geteilt und gemeinsam mit uns überlegt wie der Hip Hop Workshop aufgebaut sein könnte oder wie das "Männchen" aussehen könnte, welches die aktuellen Kinderrechteartikel präsentieren sollte. Die Kinderrechtewoche an sich stellte den Hauptteil dar, in dem die verschiedenen Aktionen stattfanden. Das Abschlussfest stellte das Ergebnis dar, an dem Eltern, Kinder und auch wir pädagogische Fachkräfte erkennen konnten, was wir erreicht haben.
Nützliche Informationen wie Literatur o.ä. Welche Quellen für Informationen wurden genutzt und sind zu empfehlen?
O-Töne: notieren Sie Stimmen der Kinder / Beteiligten
Elternteil: "Jetzt kann ich mir wieder wochenlang anhören, dass mein Kind das Recht hat, keine Hausaufgaben machen zu müssen!" :-) Lachend und gleichzeitig dankbarer Kommentar eines Elternteils, die die Kinderrechte mit uns leben... Kind 1: "Für mich ist meine Playstation das Wichtigste im Leben!" vs. Kind 2: "Für mich ist es wichtig, dass ich bei meinen BEIDEN Eltern bin.".
Das hat gut geklappt (War die Methode geeignet? Was muss unbedingt bedacht werden, damit es gelingt?)
Alle unsere Methoden waren gut geeignet. Vorbereitungen und Organisation, auch ein "Plan B" sollten immer eine hohe Priorität haben. Dazu gehört auch ein Team, welches hinter diesem Thema steht!
Das sollte man vermeiden (Hindernisse und Widrigkeiten?)
unzuverlässige Kooperationspartner, ungünstige Wetterverhältnisse bei Außenaktionen



